Auch Qualität ist relativ
Audiocodecs und die passenden Software-Player
Sascha Hottes
Foobar 2000 ist der Herausforderer, noch sehr jung, aber unübertroffen in seiner Funktionalität. Auch zu diesem Player gibt es auf netzwelt ein umfangreiches Tutorial. Der Foobar erledigt mit den entsprechenden Plug-Ins alle Dienste rund um die Musik: CDs brennen, WAVs konvertieren oder einfach Audio- und Video-Files jeden Typs abspielen. Foobar kann zum absoluten Alleskönner upgegraded werden. Er liefert sogar die Codecs der oben besprochenen Lossless-Format gleich mit. Er verzichtet auf unnötiges Spektakel, benötigt deshalb auch die wenigsten Ressourcen.
Der Zoom Player ist ein einfacher Player und neben Audio-Daten versteht er sich auch mit Video-Daten problemlos. Das Programm bietet einen direkten Link zur Herstellerhomepage, wo sie die entsprechenden Codecs herunterladen können. Ein ausgereifter Audio-Video-Player. Wer für seine Videos ein eigenes Programm verwendet wird auf diesen Player wohl verzichten können.
In den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat der Sonique-Player - einst der Herausforderer Nummer 1 von Winamp. Der Sonique Player ist ein Freeware Programm das von Lycos vertrieben wird. Er bringt den Ogg Vorbis Codec direkt mit und kann somit von Beginn an Ogg-Files abspielen. Sein Outfit errinert ein wenig an den Winamp und auch die Playlistfunktion hat der Sonique übernommen. Das Design ist hübsch, vielleicht ein bisschen zu chaotisch, aber nett.
Es ist schwer eine Empfehlung für einen bestimmten Player abzugeben. Sie sollten die Alternativen schon einmal selbst testen. Generell bleibt der Winamp der Urplayer und bietet eine sehr einfache Handhabung und viele Skins. Foobar ist der Audiospezialist. Um Konvertierungen jeglicher Art vorzunehmen ist Foobar die erste Wahl. Der Zoomplayer ist als reiner Audio-Player nicht zu empfehlen, die zahlreichen Video-Features sind, wenn nicht verwendet, eher nervend. Der Sonique ist der durchdesignte Underdog. Er bietet nahezu alle Features des Winamp, ist jedoch grafisch ein wenig aufdringlich.
Wer es lieber kompakt und umfangreich mag, der sollte sich auch mal iTunes anschauen, das wir in den letzten Tagen schon vorgestellt und konfiguriert hatten. Der Apple-Player unterstützt neben MP3 beispielsweise auch DRM-geschützte AAC-Dateien aus dem eigenen Music Store.
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