Auch Qualität ist relativ
Audiocodecs und die passenden Software-Player
Sascha Hottes
Der Begriff Codec
Das Wort ist eine Verbindung aus den Worten "codieren" und "decodieren". Anfänglich wurden Codecs benutzt um Daten jeglicher Art in eine Datei zu packen um Sie über das Internet versenden zu können. Ein Codec sorgt dafür, dass die codierte Datei während des Abspielvorgangs decodiert werden kann. Er enthält den Code, der zur Decodierung erforderlich ist. Ausserdem sorgt der Codec dafür, dass Programme Dateien mit genau diesem Code codieren können. Zu finden sind die installierten Codecs in der Systemsteuerung. Unter "Sounds und Audiogeräte" sind sie unter dem Reiter Hardware aufgeführt.
Verlustfreie Codecs
Die bekanntesten dieser verlustfreien Codecs sind folgende:
Diese Lossless-Formate sind unter Musikarchivaren privater Haushalte wahrscheinlich unbekannt, aber Sie bieten schon einen Grundlegenden Vorteil. Sie besitzten exakt die selbe Qualität, wie Ihre Originale. Durch geschickte Formatierungen ist sogar eine gewisse Platzersparnis möglich. So sind, je nach Codec, 40 - 50 % Ersparnis machbar. Als grobes Maß kann man sagen, dass drei Alben ungefähr einen Gigabyte ergeben.
Diese Daten sind nicht dafür geschaffen ein Archiv auf dem Rechner zu errichten. Doch es macht schon einen Unterschied, ob Sie eine CD aus diesem Format erstellen, oder als Grundlage ein Album im MP3-Format verwenden. Diese "Lossless" Formate dienen sozusagen als Masterkopie für weitere CDs. Auf ihr sind alle Toninformationen enthalten und sie geben die Musik exakt so wieder, wie sie aufgezeichnet wurden.
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