Vorgestellt: Der eBay-Bezahldienst PayPal

Bezahlen in sechs Währungen

Für Privatkunden sind alle Überweisungen bei PayPal kostenlos. Finanziert wird der Service über Gebühren, die die Web-Händler bezahlen: Premium- oder Business-Kunden entrichten für jede auf ihrem Konto eingegangene Summe eine Gebühr.

Derzeit sind nur Kreditkartenzahlungen gebührenpflichtig. Nach einer Einführungsphase, die noch mindestens bis zum Ende dieses Jahres dauern soll, wird PayPal den Händlern auch Zahlungen in Rechnung stellen, die Nutzer per Banküberweisung, per Lastschriftverfahren oder mit einem vorhanden Guthaben getätigt haben. Diese Gebühren, die vom Umsatzt des jeweiligen Händlers abhängen werden, sollen unter einem Prozent der überwiesenen Summe liegen.

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Wer mag, kann das Geld auch in ausländischen Währungen überweisen: Derzeit sind Geldtransfers in den Währungen Euro, Yen, Britschen Pfund und in Kanandischen, Australischen und US-Dollar möglich. So können Kunden zum Beispiel unkompliziert Rechnungen bei amerikanischen Online-Händlern bezahlen, die die Zahlung per PayPal anbieten.

Bei der Umrechnung der Währungen gelten die tagesaktuellen Wechselkurse, wobei PayPal eine Gebühr von 2,5 Prozent aufschlägt. Bei Überweisungen ins Ausland können Kunden im Gegenzug die Bankgebühren sparen. Bei Zahlungen in anderen Währungen wird der aktuelle Wechselkurs jeweils mit angezeigt.

71 Millionen Kunden in 56 Ländern

Mit PayPal können inzwischen Internetnutzer in 56 Ländern bezahlen (Übersicht) - über 71 Millionen Kunden hat PayPal weltweit. Für Kunden aus bestimmten Ländern ist der Dienst allerdings beschränkt: In der Türkei zum Beispiel können PayPal-Kunden zwar Geld empfangen ­- eine Auszahlung ist jedoch nur auf US-Konten möglich. Und wer in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa wohnt, kann derzeit zwar Geld senden, aber nicht empfangen.