Vorgestellt: Der eBay-Bezahldienst PayPal
Zahlen mit PayPal nicht nur bei eBay möglich
Wer bei eBay mit PayPal bezahlt, profitiert nicht nur von dem schnellen Geldtransfer, sondern auch von dem so genannten Käuferschutz. Dieser greift bei Auktionen mit einem Warenwert von bis zu 500 Euro, wenn die ersteigerte Ware eindeutig von der Produktbeschreibung abweicht oder der Verkäufer gar nicht liefert.
Als neutrale Vermittler versuchen PayPal-Mitarbeiter den Konflikt zu lösen. Sind die Forderungen des Käufers berechtigt, erhält dieser in jedem Fall den Kaufpreis in voller Höhe zurück - selbst dann, wenn der Fall nicht vollständig aufgeklärt werden kann. Den Käuferschutz können eBay-Kunden allerdings nur dreimal im Jahr beanspruchen.
Mit PayPal kann man nicht nur bei eBay bezahlen - auch Online-Händler können den Dienst als Zahlungssystem auf ihrer Website integrieren. So ist es zum Beispiel möglich, beim US-Music-Store von iTunes Downloads mit PayPal zu bezahlen. In Deutschland gibt es dagegen bislang nur wenige Händler wie www.databecker.de, bei denen Kunden ihre Rechnungen mit PayPal begleichen können.
Überweisungen zwischen PayPal-Kunden sind jederzeit möglich. Nicht zu unrecht wirbt PayPal damit, dass diese Geld-Transfers genauso einfach sind, wie der Versand einer E-Mail. Über eine Eingabemaske im Mitglieder-Bereich können PayPal-Kunden einfach die Adresse des Empfängers und den Betrag eingeben, den sie überweisen wollen.
Der Empfänger der Summe findet dann eine Nachricht in seinem E-Mail-Postfach, dass ihm Geld überwiesen wurde. Sollte der Betreffende noch kein PayPal-Konto haben, muss er sich nur bei dem Bezahldienst anmelden, um den Betrag in Empfang nehmen zu können.
Die Vorteile gegenüber einer normalen Überweisung halten sich jedoch in Grenzen: Eine PayPal-Überweisung geht zwar ungleich schneller über die Bühne - verfügbar ist das Geld allerdings nur bedingt, da nur PayPal-Rechnungen damit beglichen werden können. Um das Geld bar in der Hand halten zu können, müssen Kunden es vom Pay-Pal Konto auf ihr Giro-Konto überweisen, was wiederum eine Weile dauern kann.
