Amango: Online-Videothek im Test
Kündigung ist kein Problem
Leihfristen in dem Sinne gibt es bei Amango nicht. Solange die monatliche Rechnung beglichen wird, müssen die DVDs nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zurück - dann gibt es aber auch keinen Nachschub. Die Scheiben kommen in separaten Briefen und können auch einzeln zurück geschickt werden. Die maximale Anzahl an geliehen Silberlingen richtet sich nach dem Abo - es sind also maximal drei Stück.
Sollte eine bestellte DVD mal defekt sein, sie gar nicht oder die falsche ankommen, reicht eine Mitteilung im Online-Account bei Amango, wahlweise ein Anruf bei der 12-Cent-Hotline. Kaputte, bzw. falsche DVD zurückschicken, Amango trägt die Kosten. "Der Kunde bekommt dann eine neue DVD", versichert Prister. Ist der Verlust oder sind die Kratzer durch den Kunden verursacht, kostet das den Wert der DVD.
Das Abo lässt sich jeder Zeit kündigen. Für den laufenden Monat muss das aber mindestens sieben Tage vor dem nächsten Abrechnungsdatum geschehen, sonst läuft es noch einen Monat weiter. Danach sollten die restlichen DVDs binnen 14 Tagen zurück sein, sonst wird's teuer - zwei Euro pro Tag und DVD.
Ob das ganze DVD-Verleihsystem tatsächlich funktioniert, testen wir natürlich auch. Erste Erfahrungsberichte folgen in Kürze. Wer bereits Erfahrung im Umgang mit den Online-Videotheken hat, eigene Erlebnisberichte sind herzlich willkommen.
| Alles auf einen Blick | |
|---|---|
| Abopreise/Monat | 6,90; 9,90; 12,90 |
| Porto inklusive | nein, pro getauschter DVD je 1,68 |
| Titelanzahl | mehr als 8.500 |
| Schwerpunkt | Blockbuster, Klassiker |
| Bezahlung | Bankeinzug, Kreditkarte |
| Filme ab 18 | ja, "postident" notwendig + einmalig 20 Euro |
| Monatliche DVD Grenze | keine |
