300 Euro also 25 Euro im Monat geben 8 bis 12-jährige im fürs Handy aus. Telefoniert wird kaum.
Kids: 300 Euro jährlich fürs Handy
Im Monat durchschnittlich 25 Euro fürs Handy ausgeben und dabei kaum telefonieren, das bekommen wohl wirklich nur Kinder hin. Weit mehr als die Hälfte der kleinen Racker lässt sich den Spaß ganz oder teilweise von Mami und Papi bezahlen. Also: Augen auf liebe Eltern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wohin geht das ganze Geld?
- 2Das Handy wird natürlich selbst ausgesucht
- 3Eltern: Schauen Sie ihren lieben Kleinen auf die Finger
Wohin geht das ganze Geld?
Tja als wenn wir es nicht geahnt hätten. Keine Busfahrt ohne eine Handvoll minderjähriger Quälgeister, die sich gegenseitig ihre neuesten Klingeltöne vorjaulen. Eine vom Egmont Ehapa Verlag durchgeführte Umfrage unter 8 bis 12-jährigen Micky Maus-Lesern beweist das Offensichtliche. Klingeltöne stehen ganz oben in der Kostentabelle der Kids. Einzig übertroffen vom Aufladen der SIM-Karte. Auf Platz drei und vier folgen auch prompt Bilder und Spiele. Die Kartenguthaben werden dabei keineswegs hauptsächlich zum Telefonieren verwendet. 73% der Kleinen geben an, weniger als mehrmals wöchentlich zu telefonieren. Dafür schreiben mehr als die Hälfte der Befragten täglich SMS.
Das Handy wird natürlich selbst ausgesucht
Die Verbreitung von Handys in der befragten Gruppe ist seit 2004 von 19% auf 46% gestiegen. Auch bei der Wahl des Handys lassen sich die kleinen Frechdachse kaum mehr reinreden. Fast 60% behaupten ihr Handy selbst ausgesucht oder zumindest mitbestimmt zu haben. Ganz wichtig bei der Wahl ist das Design. 93% der Kinder ist es wichtig, dass das Gerät gut aussieht. Danach folgen der Reihe nach, Spielfunktion, mehrere Klingeltöne, Fotofunktion und Polyphone Klingeltöne. Die Marke ist den Knirpsen relativ unwichtig. Nur 48% machen sich Gedanken über den Hersteller.
Eltern: Schauen Sie ihren lieben Kleinen auf die Finger
Handys für Kinder sind grundsätzlich keine schlechte Idee. Sie müssen sich weniger Sorgen machen wenn die Rumtreiber mal wieder zu spät zum Essen kommen. Ein Anruf genügt und Sie wissen Bescheid. Um die Kosten allerdings nicht vollständig aus dem Ruder laufen zu lassen, sollten Sie sich mit Ihrem Kind zusammensetzen und klare Regeln aufstellen. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fest, wieviel Geld es im Monat für Klingeltöne und dergleichen ausgeben darf.
