Test: Sony SDM-P234 - Riesen-LCD mit 23 Zoll

Ungewöhnliche Bedienung

Anschlüsse für drei Rechner

Da der SDM-P234 über zwei analoge Anschlüsse und eine digitale Schnittstelle verfügt, können bis zu drei Rechner gleichzeitig angeschlossen werden. Mitgeliefert werden neben dem Strom- jedoch nur ein digitales und analoges Signalkabel. Die stabile Grundlage sorgt dafür, dass der Bildschirm selbst bei stärkeren Erschütterungen kaum nachschwingt und ein Umfallen völlig außer Frage steht. Zur Befestigung des Monitors an einer Wandhalterung oder einem Schwenkarm kann der robuste Fuß nach dem Lösen von sechs Schrauben einfach abgenommen werden.

In manchen Fällen dürfte daran kaum ein Weg vorbeiführen, denn leider bietet der SDM-P234 nur wenige Verstellmöglichkeiten. Das Display ist immerhin drehbar gelagert, kann aber davon abgesehen lediglich um 20 Grad nach hinten und fünf nach vorn geneigt werden. Eine Höhenverstellung gibt es nicht. Der Abstand zwischen Bildfläche und Schreibtischplatte beträgt maximal 14 Zentimeter. In unserem Büro als Aufstellort mag das noch ausreichen, dennoch hätten wir uns hier etwas mehr Flexibilität gewünscht.

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Um die Bildqualität zu ermitteln, verbinden wir den Flachbildschirm über die digitale und analoge Schnittstelle mit einer Grafikkarte mit Nvidias GeForce 7800 GTX. Im letztgenannten Fall müssen wir mit einem DVI-VGA-Adapter nachhelfen. Als Hilfsmittel ziehen wir den Monitor Test von Nokia zu Rate. Es sollte gar nicht so einfach gestalten, die Bedienelemente des SDM-P234 aufzutreiben. Denn diese sind pfiffig in den rechten Bildschirmrand integriert und im normalen Betrieb kaum zu erkennen.

Erst bei leichter Berührung beginnen sie zu leuchten. Sie heben sich weder vom Rest des Monitors ab, noch geben sie beim Drücken Geräusche von sich. Obwohl diese außergewöhnliche Handhabung eines Flachbildschirms zumindest für uns Neuland ist, funktioniert sie prächtig und ohne Eingewöhnungszeit. Dahinter steht wieder einmal die Sony-typische, übersichtliche Benutzerführung. Besonders für Grafiker interessant: die Farbtemperatur kann individuell, der Gamma-Wert in drei Schritten von 1.8, 2.2 und 2.6 justiert werden.

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