Skype hat die Bedeutung von Hardware erkannt

Skype: WLAN-Telefon in der Entwicklung

Skypen ohne Rechner - dafür wünschen sich die Nutzer passende Hardware. Im Juni wollte ein australisches Magazin erfahren haben, dass Skype an Hardware arbeite, die den Computer überflüssig machen sollten. Janus Friis, einer der Skype-Gründer, hat jetzt die Katze aus dem Sack gelassen, und zwar im Share-Skype-Blog.

Er habe in der Entwicklungsabteilung einen Prototypen in die Hand bekommen, schreibt Friis. Skype arbeite mit vielen Firmen zusammen, sodass es viele verschiedene Konzepte gebe. Das WLAN-Telefon sei nur eines davon.

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Nur ein Prototyp

Mit diesem Gerät könne man in einem WLAN-Netz Skype-Anrufe tätigen, so Friis. Einen Computer brauche man nicht. Nach Fotos solle man bitte nicht fragen, ebensowenig wie nach Verfügbarkeit oder Preisen. Sie sollen veröffentlicht werden, sobald sie feststehen.

Das Gerät funktioniere aber, so Friis, er habe telefonieren können. Es sei von der Benutzung her ähnlich wie ein Handy. Es müsste aber noch verbessert werden.

Hardware muss sein

Skype bleibt auch kaum etwas anderes übrig, als die Flucht nach vorn anzutreten: Mit einem mittlerweile guten Angebot an Hardware hat SIP Skype ein Stück weit den Rang abgelaufen. Denn vor dem Computer zu sitzen, um zu telefonieren, mag dem klammen Schüler oder Studenten noch zuzumuten sein, komfortabel ist es allerdings nicht.

Es kriselt ohnehin etwas bei Skype: Niklas Zennström, Chef der jungen Firma, hatte Mitte Juli Probleme bei der Sprachqualität zugegeben. Daneben hatte ein Marktforschungsinstitut eine Studie veröffentlicht, nach der Skype weit weniger benutzt werde als gemeinhin angenommen.