Indische Regierung will Verbreitung von Computern vorantreiben

"PC for India": 1-GHz-Rechner für 190 Euro

Inder ans Netz: Indiens Bürger sollen mehr Gebrauch von Computern und dem Internet machen. So will es jedenfalls die Regierung des Subkontinents. Damit dieses Vorhaben zumindest nicht daran scheitert, dass das technische Equipment zu teuer ist, kommt jetzt ein Billig-"PC for India" auf den Markt.

Mit nur 190 Euro ist man dabei

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9.990 indische Rupien, also knapp 190 Euro, soll der Rechner des indischen Computerhersteller HCL Infosystems kosten. Als Gegenleistung gibt es dafür einen 1-Gigahertz-Prozessor (wahlweise von Via oder Intel), 128 Megabyte Arbeitsspeicher, 40 Gigabyte Festplattenspeicher, einen 15-Zoll-Monitor, ein optisches Laufwerk (52x) sowie Tastatur und Maus. Als Betriebssystem ist Linux vorinstalliert.

Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen sollen mit dem als "Ezeebee Pride" betitelten Rechner kein Problem sein. Und auch für das Surfen im Internet surfen und E-Mail-Verkehr gebe es keinen Hinderungsgrund. Zudem wurde auch der ungeheuren Vielsprachigkeit des Staates Indien Tribut gezollt und daher die Bedienoberfläche des Systems mehrsprachig ausgelegt, sodass jetzt unter anderem die Amtssprache Tamil unterstützt wird. Insgesamt gibt es in Indien etwa 20 Amtssprachen; gesprochen werden aber rund 1.600.

"Keine Abstriche bei der Qualität"

Qualität und Funktionalität des Low-Cost-Rechners sollen unter dem niedrigen Preis nicht leiden, so Ajai Chowdhry, Chef von HCL Infosystems. Der PC sei eigens auf die Anforderungen beim Einsatz in indischen Haushalten abgestimmt und halte daher auch den klimatischen Bedingungen stand. Zudem seien die Komponenten nicht von minderwertiger Qualität und daher auch langlebig.

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