ADSL an der technischen Grenze

Ein Monat DSL 6000: Der erste Erfahrungsbericht

Mit dem Start von DSL 6000 haben T-Com und die Reseller die erhältliche Bandbreite mal eben verdoppelt. Was normalerweise die ganz große PR-Runde gemacht hätte, ist leider ins Sommerloch gefallen. Die ersten Anschlüsse sind geschaltet, und DSL 6000 muss zeigen, was es kann.

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Nicht verbunden: Ohne aktuelle Firmware nur Trainingsmodus
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Versprechen gehalten?
  2. 2Es geht nicht!
  3. 3Volles Rohr verbunden
  4. 4Upstream wächst schwächer mit

DSL 6000 bewegt sich an der Grenze dessen, was mit ADSL-Technik machbar ist: Im Downstream sollen 6016 kBit/s erreicht werden, im Upstream immerhin 576 kBit/s. Schnellere Datenraten schaffen nur ADSL2+ und VDSL; beide Techniken befinden sich aber erst in einer Erprobungsphase.

Versprechen gehalten?

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Wie schlägt sich DSL 6000 denn nun in der Praxis? Netzwelt konnte DSL 6000 auf einen ersten Prüfstand stellen. Dabei ging es um ein Upgrade von DSL 1000 auf DSL 6000 an einem Resale-Anschluss von 1&1, als Modem kommt eine Fritz!Box Fon von AVM zum Einsatz. Die Fritz!Box stammt vom April 2005, die Firmware ist auf dem damaligen Stand geblieben.

1&1 hatte den Wechsel für den 25. Juli angekündigt, an diesem Tag geschah jedoch gar nichts. Dafür blinkte am nächsten Morgen die Power-LED an der Fritz!Box. Das bedeutet: Irgend etwas stimmt nicht, es besteht keine DSL-Verbindung.

Es geht nicht!

Ein Blick in die Konfigurationsoberfläche bestätigte die Meldung: Keine Verbindung zum Internet. Die Fritz!Box zeigte einen Trainingsmodus an und versuchte, sich mit der DSL-Vermittlungsstelle zu synchronisieren. Laut den Log-Daten funktionierte das aber nicht. Die Fritz!Box startete etwa alle 15 Sekunden einen neuen Versuch.