Tutorial: iTunes 4 perfekt bedienen

Andere MP3-Player mit iTunes nutzen

MP3s konvertieren

Keine Lust auf gigantische MP3s? Manchmal haben heruntergeladene Dateien Bitraten von 320 Kilobit und sind entsprechend groß. Wem das nicht passt, weil er unnötige Platzverschwendung auf der Platte verhindern will, der kann sie mit iTunes heruntercodieren. Und das geht folgendermaßen: Zuerst sollte die gewünschte Codierung in den iTunes-Optionen eingestellt werden, danach kann die zu hoch codierte Datei ausgewählt werden. Ein Rechtsklick öffnet das Popup-Menü, hier "Auswahl konvertieren in MP3" anwählen.

iTunes startet auf der Stelle mit der Konvertierung. Sinn macht das freilich nur bei außerordentlich hoch codierten Dateien, die kleiner gerechnet werden sollen. Andersherum ist die Aktion wenig sinnvoll, schließlich kann iTunes aus klitzeklein codierten Dateien keine Klangwunder zaubern. Interessanter ist die Konvertierung bei Originaldateien im WAVE- oder AIFF-Format. Die sind nämlich unkomprimiert und eignen sich daher nur bedingt zum Einsatz auf MP3-Playern.

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Jaja, das alte Problem: Lassen sich eigentlich auch andere MP3-Player als der iPod mit iTunes nutzen? Die Antwort ist ein klares "Ja", allerdings mit einer Einschränkung: Wenn der Player eine eigene Software braucht, wie beispielsweise die Player von Sony, kann iTunes nicht direkt genutzt werden. Player hingegen, die sich direkt aus dem Explorer oder Finder betanken lassen, lassen sich auch mit iTunes nutzen.

Das Zauberwort lautet auch hier "Drag & Drop". Aus dem Übersichts-Fenster von iTunes lassen sich die Tracks in ein Explorer-Fenster und damit auf den Player kopieren. Das einzige Problem, das sich jetzt ergibt, sind die fehlenden Playlisten. Da iTunes nicht in der Lage ist, Playlisten zu exportieren, hilft hier nur der Einsatz eines Plugins - wenn es denn eines gäbe. Bisher hat sich noch kein Programmierteam gefunden, was sich ausgiebig mit diesem Thema befasst. Das einzige "echte" Projekt findet sich bei Freshmeat.org und arbeitet auf Kommandozeile.

Allerdings ist das Problem mit den Playlisten eher gering, gerade Festplatten-Player erlauben ja inzwischen die Zusammenstellung von Playlisten "On the Go", sprich auf dem Player selbst. Ansonsten hilft auch die Sortierung nach Musikrichtung, Künstler, Album. Die meisten User setzen ohnehin auf die Shuffle-Funktion, weshalb Playlisten in den meisten Fällen ohnehin sinnlos sind.