Tutorial: iTunes 4 perfekt bedienen

Vielseitige Anzeige

Im Programmfenster von iTunes lassen sich problemlos hunderte von MP3s auf einen Rutsch umbenennen oder mit einer Musikrichtung versehen. Dazu müssen die entsprechenden Dateien markiert werden. Ein rechter Mausklick auf die markierten Dateien ruft das "Informationen"-Menü auf. Hier lassen sich die ID-Tags dann problemlos eintragen: Künstler, Titel, Tracknummer und so weiter, sogar Alben-Cover lassen sich auf diese Weise hinzufügen.

Apropos Alben-Cover: Im iTunes-Fenster lässt sich links eine Anzeige des in der MP3-Datei enthaltenen Album-Covers aufrufen. Dazu muss nur der vierte Button von links angeklickt werden. Das neu erschienene Feld hat oben eine kleine Titelleiste, ein Klick darauf erlaubt es, wahlweise das Cover des aktuell gespielten oder gerade markierten Titels anzuzeigen. Dateien ohne Cover kann per Drag & Drop abgeholfen werden: Einfach im Netz nach der passenden CD suchen - Amazon ist eine gute Adresse dafür - und das Cover aus dem Browser ins Cover-Feld von iTunes ziehen. Dadurch wird das CD-Cover dem MP3 hinzugefügt.

Cover hinzufügen
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Playlisten

Wer mag, kann nun die Bibliothek durchhören. Bei einigen tausend Titeln wird das aber schnell langweilig, muss man doch ständig Lieder, Hörbücher oder Comedy-Tracks wegklicken, auf die man nun gerade überhaupt keine Lust hat. Deshalb sind Playlisten die ideale Lösung, den gigantischen Datensalat auf der Festplatte einzudämmen. Es gibt intelligente und "normale" Playlisten. Erstere funktionieren automatisch, letztere manuell.

Die manuelle Playlist lässt sich recht einfach erstellen: Ein Klick auf das kleine "+" unten links im iTunes-Fenster fügt eine neue Playliste hinzu. Der kann man dann mit einem simplen Klick einen Namen verpassen, ansonsten trägt sie den Standard-Namen "Neue Wiedergabeliste". Ein Klick auf die Bibliothek, um Songs von hier in die Playliste zu verschieben. Passiert ein Fehler, ist das kein Problem: Wahlweise per Druck auf "Backspace" (Mac), "Entfernen" (Windows) oder per rechter Maustaste und "Löschen" lässt sich der Song aus der Playliste entfernen. Auf die Bibliothek hat das keine Auswirkungen. Die Playlist sollte logischerweise die Lieblingssongs enthalten, hier kann rein, was gefällt.

Bedienelemente links

Intelligente Playlisten

Weniger flexibel, dafür völlig automatisch und eines der Killer-Features von iTunes sind die intelligenten Wiedergabelisten. Sie wählen Tracks nach bestimmten Include- oder Exclude-Kriterien aus, die vom User definiert werden. iTunes liefert bereits einige mit: "Meine Lieblingstitel" oder "Musik der 90er" sind solche Listen. So benutzt letztgenannte das Kriterium "Jahr ist im Bereich von 1990 bis 1999" - das allerdings setzt gepflegte ID-Tags voraus, wie überhaupt die gesamte iTunes-Bedienung. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Playlisten erstellen, die nur "The Who"-Tracks beinhalten oder nur die am wenigsten gespielten Songs abspielen. Ein Häkchen vor "Automatisch aktualisieren" sorgt dafür, dass neue Lieder in der Bibliothek, die den Kriterien entsprechen, automatisch in die Playliste eingefügt werden.