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29.07.2005
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iTunes auf den Zahn gefühlt

Tutorial: iTunes 4 optimal einrichten

Michael Knott

Einstellungen -> Gemeinsam nutzen

iTunes wäre nicht iTunes, wenn es Musik nicht auch über das Netz streamen könnte. Ein Schuft, wer dabei an Filesharing denkt: Tatsächlich hatte Apple anfangs eine Möglichkeit eingebaut, die gestreamten Songs von fremden Rechnern einzusammeln, nach einem Aufschrei der Musikindustrie wurde diese Option aber recht fix gestrichen. Apple wollte nicht die Hand beißen, die den Music Store füttert, was ja auch verständlich ist.

Doch die Streaming-Funktion in iTunes hat gewisse Vorteile. So lässt sich beispielsweise ein Musikserver im Büro oder zuhause betreiben, auf den alle anderen Netzwerk-Nutzer Zugriff haben. Kopieren können sie allerdings nichts und wer eine CD haben möchte, muss Zugriff auf den Server haben. Eine effiziente Methode, um die Kollegen oder die Familie mit Musik zu versorgen und gleichzeitig die Kopiererei im Büro einzudämmen.

Gemeinsam nutzen

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Playlisten streamen

Im Einstellungs-Fenster lassen sich beliebige Playlisten auswählen und ins Netz stellen. Ein Häkchen vor "Nach gemeinsam genutzter Musik suchen" sorgt dafür, dass Client-Rechner die Streaming-Funktionen auf der Stelle nutzen können, weil sie streamende Rechner erkennen. Mittels "Meine Musik gemeinsam nutzen" lassen sich die Songs auf der Platte ins Netz streamen.

Wer Lust hat, kann die ganze Bibliothek freigeben, alternativ sind aber auch einzelne Wiedergabelisten anwählbar, zum Beispiel, wenn die Bibliothek Sounddateien enthält, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Optional lässt sich die Streaming-Geschichte aber auch per Passwort sichern. Zum Beispiel dann, wenn man nur einem einzelnen Kollegen zustreamen möchte, ohne das der Tischnachbar "mithört". Der Name für den Stream kann freilich frei vergeben werden.

Einstellungen -> Store

Kernstück der iTunes-Software ist die Möglichkeit, im iTunes Music-Store einzukaufen. Im Einstellungs-Menü für den Shop lassen sich verschiedene Optionen für den Store festlegen. Zeitgenossen, die niemals ein Musikstück online kaufen würden, können den Store natürlich auch ganz ausschalten. Allerdings eignet er sich dank Vorschau-Funktion auch für Nicht-Käufer vorzüglich dafür, nach Musikstücken zu suchen. Schließlich hat jeder mal einen Titel vergessen, den er unglaublich toll fand. Der Store ist inzwischen komplett genug für solche Aktionen.

Store

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Käufer hingegen können einstellen, ob sie "1-Click"-Einkäufe oder einen Einkaufswagen bevorzugen. Wird 1-Click genutzt, landet der Song direkt nach dem Druck auf "Kaufen" auf der Festplatte, wohingegen der Einkaufswagen die aus Amazon bekannte Einkaufsliste erstellt. Bevor man zur Kasse geht, kann man noch einmal überprüfen, ob denn auch genug Geld im Portemonnaie oder auf dem Konto ist. 1-Click hingegen ist Apples geldgierige Antwort auf Freunde des hektischen Clicks.


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