iTunes auf den Zahn gefühlt
Tutorial: iTunes 4 optimal einrichten
Christian Rentrop
Beliebt und in aller Munde: Das ist Apples Computer-Jukebox iTunes. Dabei wird die Software oft als iPod-Betankungsapparat fehlverstanden, obwohl es sich um einen vollwertigen MP3-Player inklusive Ripper und CD-Brenner handelt. Doch das liegt eben in der Natur der Dinge, der Mensch verschließt sich gerne Neuerungen. Dieses Tutorial zeigt, wie sich iTunes optimal nutzen lässt.
Der iTunes-Anfänger scheitert oft genug an der Vielzahl der Optionen. Im Gegensatz zu Winamp ist Apple iTunes alles andere als kompakt, braucht ein Programmfenster. Dabei ist iTunes eigentlich einfach zu handhaben. Der User muss sich für eine effiziente Nutzung des Premium-Players allerdings von einigen unschönen Angewohnheiten lösen, die er sich bei der Nutzung von Geiz-ist-geil-Software wie Winamp und Co. angewöhnt hat.
Einfache Installation
Zur Installation gibt es nicht viel zu sagen: Beim Mac bereits mitgeliefert, kommt iTunes für Windows im Paket mit Apples Movie-Player Quicktime. Das hat den Nachteil, dass der Download mit rund 25 MB sehr üppig ausfällt, allerdings ist Quicktime besser als sein Ruf und wird im Web sowieso alle naslang benötigt. Warum also nicht auf den Rechner damit? Der Grund für die Bundle-Bildung seitens Apple ist einleuchtend: iTunes greift auf Quicktime-Komponenten zurück, die nur in Mac OS X "ab Werk" eingebaut sind.
Die Installation ist geglückt und iTunes auf dem üblichen Weg gestartet? Wunderbar. Dann sollte der erste Klick in das Optionen-Menü führen. Die in diesem Tutorial verwendete iTunes-Version ist 4.9 für Mac OS X, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellste iTunes-Version inklusive Podcast-Unterstützung. Frühere Versionen haben weniger Versionen, kommende Versionen vielleicht einige mehr.
Verbesserte Strukturen
Das allererste, wovon sich der iTunes-Nutzer trennen sollte, ist seine Ordner-Struktur: iTunes verwaltet die MP3s intelligent über eine Datenbank, die sogenannte Bibliothek. Um die mit iTunes verwalten zu können, muss iTunes die Titel selbst verwalten. Wo die Bibliothek dabei liegt, ist völlig egal, wichtig ist, dass man sich an die von Apple vorgegebene Ordner-Struktur hält: Künstler - Album - CD - Tracknummer/Track.
Eingefleischten MP3-Sammlern kommt diese Ordnerstruktur möglicherweise suspekt vor. Schließlich wurden die MP3s seit Jahren nach Musikrichtung und Künstler geordnet. Die iTunes-Variante ist besser, denn sie spart Verwaltungs-Aufwand. Wer kennt nicht das Problem, dass Blur möglicherweise mehr Alternative als Britpop ist. Und schon hat man je nach Gusto die große Frage am Hals, wohin das MP3 soll.
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