Fast-Fertig-PC für Anspruchsvolle

Shuttle XPC SD31P im Test: High-End-Würfel für Doppelherzen

Doppelherz nicht ausgeschlossen: der neue XPC SD31P aus dem Hause Shuttle steht selbst Pentium-D-Prozessoren mit zwei Kernen offen gegenüber. Weiterhin gibt sich der kleine Fast-Fertig-PC nicht mit weniger als PCI Express und DDR2-Arbeitsspeicher zufrieden. Dank Intels 945G-Chipsatz ist die Grafikkarte in Form des "Graphics Media Accelerator 950" schon mit dabei. Es muss aber nicht zwangsläufig ein Dual-Core-Prozessor her, denn der SD31P kommt auch mit einem Pentium 4 oder Celeron D zurecht und unterstützt neben Hyper-Threading noch FSB-Takte von 1.066, 800 und 533 Megahertz.

Shuttle XPC SD31P
Shuttle XPC SD31P

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Großzügiges Platzangebot
  2. 2Vorbereitende Maßnahmen
  3. 3Keine Zicken vor der Windows-Installation
  4. 4Auf dem Prüfstand
  5. 5Temperatur- und Geräuschmessung
  6. 6Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Mit satten 510 Euro kostet er deutlich mehr als die meisten anderen Barebones auf dem Markt. Das liegt in erster Linie an Intels teurem Chipsatz, welcher nicht bloß über einen eigenen Grafikprozessor verfügt, sondern hier auch mit einem klangvollen Soundblaster Live! 24-Bit von Creative aufgewertet wird, welcher eine separate Soundkarte überflüssig macht. Ferner kommen brauchbare Merkmale wie ein Kartenleser für Compact Flash I/II, SD-Card, Microdrive, Smart Media, Multimedia Card und Memory Stick/Pro sowie Gigabit-Ethernet hinzu.

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Großzügiges Platzangebot

Ohne die anthrazitfarbene Front mit einer durchsichtigen Acrylglas-Auflage, wäre eine Verwechslung mit dem schwarzen Gamer-PC Shuttle P 8100G nicht ausgeschlossen. Was keineswegs schlecht ist. Denn der XPC SD31P besticht ebenfalls durch sein ansehnliches Äußeres. Einen entscheidenden Teil tragen verchromte Zierleisten und silberne Reset- und Einschaltknöpfe dazu bei. Ältere optische Laufwerke oder betagte Diskettenschlucker, die mit beiger Langweiler-Ästhetik negativ auffallen könnten, verschwinden hinter zwei passenderen Blenden.

Unter der Haube aus gebürstetem Aluminium bleibt trotz sehr geringer Abmessungen noch genügend Raum für drei Festplatten. Sollen jedoch mindestens zwei davon im RAID-Modus betrieben werden, empfiehlt sich der Anschluss eines Floppy-Laufwerks. Denn zumindest für die Installation unter Windows XP sind spezielle Treiber notwendig, die das Betriebssystem nur im Disketten-Format versteht. Für eine ausreichende Energieversorgung selbst stromhungriger High-End-Komponenten sorgt ein 350-Watt-Netzteil. Mehr Leistung steckt auch in vielen klobigen Desktop-PCs nicht.