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30.07.2005
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Hype um die Satelliten-Spione

Vergleich: Die Erde aus der Sicht von Microsoft und Google

Weltall-Browser

Spielereien

Die meisten User suchen zu erst einmal nach ihrem Haus, wenn sie die Programme das erste Mal benutzen. Danach wird die Wohngegend abgesucht und kontrolliert ob auch alles am richtigen Fleck ist. Hat man die Hometown abgesucht kommt der erste Langstreckenflug - ein abgefahrenes Gefühl. Der Ozean fliegt vorbei und die Umrisse von Manhatten zeichnen sich ab. Oh man ist der Central Park riesig - das arme WTC. Gedanken, die einen Weltreisenden eben umgeben. Als nächstes vielleicht nach Tokio, oder zurück nach Europa und das alte Rom begutachten.

Nach Stunden der Erforschung kommt einem die Welt dann doch nicht so klein vor, wie es ein altes Sprichwort behauptet. Wer eine gute Spürnase besitzt und einen Ansporn für die Suche benötigt, findet auf der Seite Googleearthing.com einige Anregungen. Die Seite hat sich ein kleines Quiz ausgedacht. Jeden Tag kommt ein neues Bild aus der Google Earth Datenbank dazu und die Besucher sollen herausfinden, welchen Ort das Foto zeigt. Nicht wirklich einfach, aber eine spannende Idee.

Reiseführer

Gleich tausende von Reisevorschlägen bietet eine Webseite aus den Staaten, die allerdings auch internationale Ziele anbietet. Nach Ländern und Städten sortiert, gibt es hier direkte Links zu den unterschiedlichsten Zielen überall auf der Welt. Darunter das Hollywood Zeichen oder das Haus von Bill Gates. Für Deutschland finden Sie z.B. direkte Links zum Airbuswerk in Hamburg oder zum Deutschen Bundestag in Berlin. Eine weitere Site ist voll mit direkten Links - Googleglobetrotting.com. Um den direkten Links folgen zu können, müssen Sie Google Earth installiert haben. Auf den angegebenen Websites finden Sie allerdings auch jeweils Links zur Onlineversion.

Kuriositäten

Neben interessanten Gebäuden gibt es auch allerhand Kurioses zu entdecken. In Aberdeen wird im Moment der Aufnahme ein Phaser abgefeuert, so sieht es zumindest aus. Ob es sich dabei um eine Spiegelung oder um einen Angriff aus dem All handelt bleibt zweifelhaft. In der Nähe von Hawaii gibt es einen Riesendelfin zu bestaunen. Aliens sind generell gern gesehen und so finden Sie unzählige Berichte über merkwürdige Zeichnungen. Die Aliens zielen schon auf uns, auf den Norden von Long Beach. Eher spektakulär ist hingegen der Flugzeugfriedhof in Arizona, hier stehen unzählige Flugzeuge. Alte Turboprops und neue Jets, haufenweise B52 Riesenbomber. Sieht aus wie Legoland.

Wie gesagt, der Suchtfaktor von Google Earth und Co. ist groß. Ob wir eines Tages per Satellitenbild aus dem Internet Fußballspiele live aus der Vogelperspektive sehen können bleibt fraglich. Aber im Moment gibt es im Internet nichts aufregenderes als diese kleinen Spione.


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