Im Test: XDA III im O2-Gewand
Der XDA III als Entertainment-Maschine
Selbstverständlich findet sich auch eine Taschen-Ausgabe des Windows Media Player auf dem XDA. Die Software kommt mit den Formaten ASF, WMA, WMV und MP3 klar.
Als vollwertiger PMP kann der XDA III allerdings nicht bezeichnet werden. Dem MP3-Player fehlen dazu notwendige Einstellmöglichkeiten zum Klang. Auch das Erstellen und Bearbeiten von Wiedergabelisten geht nicht ganz problemlos von der Hand.
Einen weiteren Minuspunkt handelt sich das Testgerät beim Kopfhöreranschluss ein. In der kleinen Buchse findet nämlich lediglich das im Lieferumfang enthaltene Headset Zugang. Wer einen "normalen" Kopfhörer anschließen möchte, schaut ziemlich dumm aus der Wäsche.
Der Klang den der XDA ans Ohr bringt verwöhnt nicht, geht aber für eine kurze Berieselung in der U-Bahn durchaus in Ordnung. Gleiches gibt es von der Video-Wiedergabe zu berichten. Die Filmchen laufen zwar angenehm ruckelfrei. Echter Filmspaß kommt aber wegen einem häufig pixeligen Bild nicht auf.
Aus einem nachvollziehbaren Grund hat unser Testgerät übrigens keine Kamera: Industriespionage. Immer mehr Firmen verbieten ihren Mitarbeitern nämlich solche Kamera-Handys, da beim Eintragen von Daten mal eben ein paar Fotos von wichtigen Unterlagen gemacht werden könnten.
