Im Test: XDA III im O2-Gewand

Verarbeitung und O2-Branding

Mit Abmessungen von 25 x 72 x 19 Millimeter, bei einem Gewicht von stolzen 210 Gramm, ist der XDA III ein ziemlicher Brocken. Dafür stecken in dem mattschwarzen Gehäuse einige Details, die man so bei reinen PDAs nicht unbedingt findet. Zum Beispiel eine ausfahrbare Tastatur.

Auf den ersten Blick kaum ersichtlich, lässt sich der untere Teil des Gehäuses ausziehen. Zum Vorschein kommt eine vollständige QWERTZ-Tastatur mit insgesamt 39 Drückern. Jede Taste ist nur etwa fünf Millimeter groß. Das Tippen ist so auch für normal große Finger nicht immer ganz einfach, da häufig gleich zwei Tasten auf einmal betätigt werden. Zum Ausgleich wird das Tastatur-Feld durch ein blaues Licht hintergrundbeleuchtet, was im Dunkeln einfach klasse aussieht.

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Insgesamt macht der XDA III einen sehr wertigen, gut verarbeiteten Eindruck. Alle Tasten haben einen sauberen Druckpunkt und sitzen fest im Gerät verankert. Allein der zentrale Fünf-Wege-Joystick schließt nicht ganz bündig mit dem Gehäuse ab.

Das O2-Branding ist hardwareseitig erfreulich unauffällig. Lediglich ein kleines Firmenlogo am oberen linken Rand verrät die Subvention vom Mobilfunkanbieter, und das fällt aufgrund der schwarzen Stanz-Schrift auf schwarzem Untergrund kaum auf. Fährt man die Tastatur aus, entpuppt sich eine der 39 Tasten als Schnellzugriff für den Web-Auftritt von O2. Das war es dann aber auch schon.

XDAIII

Weitaus mehr ins Auge springt das Branding der Software. Direkt nach dem Einschalten des XDA öffnet sich das "O2 Active User Interface", eine grafisch überarbeitete Version des bekannten Heute-Bildschirms. Dort werden die wichtigsten Programmzugriffe, etwa der E-Mail- und SMS-Eingang, zusammengefasst. Der klassische Heute-Bildschirm von Windows-Mobile steht aber weiterhin zur Verfügung.

Software und Multimedia

Bei der Wahl des Betriebssystems greift O2 auf Windows Mobile 2003 zurück. Das Software-Paket hält neben den üblichen Word-, Excel- und Organizer-Programmen auch einige Extras parat. So finden sich unter dem Eintrag "Programme" auch nützliche Tools zum Öffnen von PDF- und Power-Point-Dateien.

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