Dell Inspiron XPS Gen2 im Test: Spieler-Notebook statt PC

Glänzend: Bildqualität

Bei der Handhabung des Touchpads kann der Anwender im Grunde kaum etwas falsch machen. Die Auflagefläche für den Finger ist nicht besonders groß, dafür sind die Bereiche für den vertikalen und horizontalen Bildlauf überdeutlich hervorgehoben. Die beiden großen Tasten sind nur schwer zu verfehlen. Mit ihren sehr lauten Klickgeräuschen erinnern sie uns unweigerlich an Joysticks wie den beliebten Competition Pro aus den Anfangstagen des PCs, in denen noch Altertümchen wie der Amiga 500 und C64 dominierten.

Hochauflösend surft es sich immer noch am besten: das stellen die 1.920x1.200 Pixel des XPS-Displays wieder einmal anschaulich unter Beweis. Hier lassen sich zwei Internetseiten problemlos nebeneinander darstellen, was Ausflüge ins weltweite Netz um ein Vielfaches angenehmer macht. Derart hohe Auflösungen sind normalerweise nur besonders großen Flachbildschirmen ab einer Diagonale von 23 Zoll vorbehalten. Dazu liefert der Bildschirm des Inspiron XPS Gen2 strahlende Farben und hohe Helligkeitsreserven. Zudem sind die seitlich möglichen Einblickwinkel enorm.

Von oben oder unten betrachtet geht die Toleranz gegenüber Sichtveränderungen noch als gut bis befriedigend durch. Je nach Bildschirminhalt gesellt sich zur hochglänzenden, spiegelnden Anzeige noch ein leicht kristallines Glitzern. Ausleuchtung und Schwarzwert sind sehr gut, lassen aber am unteren Rand etwas nach. Verschiedene Graustufen sind zum Teil nur schwer differenzierbar, was auf die geringe Farbanzahl eines spieletauglichen TN-Panels hindeutet.

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Klangvoller Alleinunterhalter

Wenn ein Notebook schon den heimischen PC samt Flachbildschirm und Schreibtischboxen ersetzen will, sollte natürlich auch der Sound stimmen. Hier reiht sich das Inspiron XPS Gen2 nahtlos in unsere Liste der bestklingendsten Notebooks ein. Es kann bei Bedarf richtig laut werden, ein integrierter Subwoofer liefert dazu satte Bässe. Ein leichtes Scheppern vernehmen wir erst nahe der Maximallautstärke, die gesunde Ohren ohnehin überfordern dürfte.

Dank der hervorragenden Bild- und Klangqualität wird die Video-Wiedergabe zu einem Genuss, den kleinere Notebooks einfach nicht bieten können. Wirklich harmonieren wollen die vorderen Bedienelemente jedoch nur mit Dells Software "Media Experience", welche stark an die Media Center Edition von Windows XP erinnert, sowie dem Windows Media Player. Beim Media Player Classic funktioniert bloß die Lautstärkereglung nicht, bei Winamp hingegen nichts außer derselben.