Sie sind hier:
 

Digitalfernsehen ohne Antenne: DVB-S und DVB-C
Überall-Fernsehen per Satellit und Kabel

von Sascha Hottes Uhr veröffentlicht

Diesen Artikel weiterempfehlen
SHARES

Wenn Ihr Nachbar von Digitalfernsehen redet, dann meist in einem Atemzug mit DVB-T. Dabei steht das "T" für terrestrisch und meint den Empfang über eine Antenne. Es geht auch anders. Digitalfernsehen lässt sich auch per Satellit oder Kabel empfangen. Dann heißt DVB-T eben DVB-S oder DVB-C. Netzwelt erklärt Ihnen die kleinen Unterschiede, Vorteile und Nachteile der einzelnen Lösungen.

Wenn Ihr Nachbar von Digitalfernsehen redet, dann meist in einem Atemzug mit DVB-T. Dabei steht das "T" für terrestrisch und meint den Empfang über eine Antenne. Es geht auch anders. Digitalfernsehen lässt sich auch per Satellit oder Kabel empfangen. Dann heißt DVB-T eben DVB-S oder DVB-C. Netzwelt erklärt Ihnen die kleinen Unterschiede, Vorteile und Nachteile der einzelnen Lösungen.

DVB steht für "Digital Video Broadcast" und meint digitalen Fernsehrundfunk. Den kann man auf verschiedenen Wegen empfangen. Per Satellit, dann handelt es sich um DVB-S. Per Kabel, dann heißt es DVB-C. Oder per Antenne, das ist das bekannte DVB-T.

DVB-S: Mehr Programme für wenig Geld

DVB-S ist die meistgenutzte DVB-Variante. Der Grund ist die große Bandbreite an Fernseh- und Rundfunkprogramme sowie der Zusatzdienste. Außerdem lassen sich verschiedene Satelliten ansteuern, etwa Astra oder Eutelsat. Ausländische Mitbürger können so ohne Probleme das Heimat-Programm empfangen. Der Empfang über eine Satelliten-Schüssel benötigt keine weiteren Voraussetzungen, wie etwa ein Kabelnetz bei DVB-C und verursacht auch keine laufenden Kosten - zwei weitere Vorteile für DVB-S. Notwendig ist in der Regel aber ein Digitalreceiver.

Die Wikipedia nennt noch einen weiteren Vorteil. Der Vorteil von DVB-S liegt darin, dass auf einem Transponder im Gegensatz zur analogen Verbreitung mehrere Programme abgestrahlt werden. Dies stellt für die Programmanbieter einen Kostenvorteil dar, da die Miete eines Satelliten-Transponders recht kostenintensiv ist. Die Anzahl der gleichzeitig über einen Transponder abgestrahlten Programmen hängt von der Symbolrate ab, die den jeweiligen Programmen zugeordnet wird, heißt es dort.

Mit DVB-S2 ist bereits eine Weiterentwicklung am Start. Es soll eine bis zu 30 Prozent höhere Effizienz haben als das aktuelle DVB-S und eine verbesserte Codierung besitzen. Zurzeit befindet es sich in Begutachtung durch die zuständige ETSI. DVB-S2 wird für neue Übertragungsvarianten wie IP-basierte Dienste oder HDTV-Übertragungen genutzt. DVB-S2 erlaubt die Ausstrahlung zweier unabhängiger Transportströme auf einem Transponder. Parallele Übertragung eines Programms, etwa in HDTV-Auflösung und einer Standard-Auflösung, sind möglich.

DVB-C: Teuer und spartanisch

Werden digitale Daten über eine Kabelleitung gesendet, dann handelt es sich um DVB-C - das "C" steht für Cable. Wesentlicher Unterschied sind die Kosten. Während DVB-T und DVB-S lediglich Einmalkosten bei der Einrichtung haben, da Receiver und Schüssel gekauft werden müssen, verlangt DVB-C monatlich Geld und ist daher für die meisten Interessenten eher uninteressant. Zudem ist das Programmangebot im Vergleich zu DVB-S wegen der begrenzten Kabel-Bandbreite auch beschränkt.

Das digitale Kabelangebot in Deutschland steckt noch in den Kinderschuhen. Bis auf Premiere und den öffentlich-rechtlichen Sendern gibt es nur wenige Angebote über Kabel. Meist lassen sich nur kostenpflichtige ausländische Programmpakete per Kabel empfangen. Ansonsten hat der größte de Anbieter Kabel Deutschland sehr viele spezielle Sender im Programm, die nur für individuelle Geschmäcker geeignet sind. Dazu zählen etwa das Kirchenfernsehen Bibel TV, der Gourmetratgeber Wein TV oder Sailing TV, der Fernsehsender für Segelfreunde. Auch Musikfreunde kommen mit MTV Hits, VH1 und anderen Sendern nicht zu kurz. Was fehlt sind eindeutig die bekannten Privatsender RTL, Sat 1 oder Pro 7.

Ein Kabelanschluss für Telefon, Internet und Fernsehen

Ein Vorteil von DVB-C ist die Rückkanal-Fähigkeit, die in manchen Ausbaugebieten vorhanden ist. Damit sind auch andere Dienste, etwa ein Internetanschluss, über die Kabelleitung möglich. Allerdings nur, wenn diese auch vom Betreiber angeobten werden. Kabel Deutschland bietet seinen Kunden einen Internetanschluss an, der sogar bis zu 5.600 kBit/s im Downstream hat. Allerdings kostet das Highspeed-Vergnügen auch eine Stange Geld. In Zukunft will Kabel Deutschland auch Telefonanschlüsse über die Leitung anbieten.

Trotz Privatisierung der Kabelnetze in den letzten Jahren, existiert leider immer noch ein Quasi-Monopol unter den Kabelanbietern. Die Anbieter Kabel Deutschland und Co. teilen sich Deutschland in Bundesländer auf. Für Kunden bedeutet das, dass nur auf das Angebot zurückgegriffen werden kann, das vom regionalen Kabelanbieter angeboten wird.

Fazit

DVB-C ist wegen der hohen Kosten kein Konkurrent zu DVB-T oder DVB-S. Das Digitalfernsehen über die Satschüssel bietet die meisten Programme und nur unwesentlich teurer bei der Anschaffung als das Überallfernsehen per Zimmerantenne. Letzteres könnte mit steigender Anzahl der Programme aber weiter an Bedeutung gewinnen. In Gebieten wo es aber nur wenige Sender gibt, die ihr Programm digital aussenden ist DVB-T keine Alternative.

YnUZ敟ޱ\\${7?G;rB#cFρ^-M&uҦBz(O:ژ*t^{M"6WA\+<.^u^ht"Xrb=>&ɻJls)m|Ȋ)=1ɱs5)C̞15PV-/Q/.H0F$V/w硡)2eeQ^$F;YOdZϼ&-0|2W;_b>N{< _1dn/zIӽؽ}(S$'_&/OH晲`mwo2[$bNpx@ʱa\IXݍ˙q[9Y6??-ۮ u}ݐ#Y2pR*/RYB}sXue[AlP+G+aHjRqYNdRA? '7eF[Z{afRD6HH~r`Z]O2 lN3c'=GYo Ob,czѳЮ% 5gI!TA ܿYU1dꬴΒdyh8v=ISc0Na\.k}jWL,$ 1765Q/,k.%am'M}^5$SQߍ_9;3wa~f4!qa1dW<@.iYDٍGnevriS7Eֶ& BؖU?h,8풝ɿwUaT|wݳY~?ڤp염ㅜRas5M |;۪ˢ}oW\]997>ܐd?##5-OwgE?88_u$CnySj%ԸJMP:e|cOCM.`Af׃q6 R'?-^.Tf";DAW)N!]-0[=+2/8ʚ@8~1Kz Yی ð0unD/Yf\=d~υe-G!ց@xƏ %5ZA$qA3Wc[8=k(g߬@7/E4q؊v4m,&נ)8r7@.[U)Jg:SP0 ±#yOhຣ!"92?'47vΧ]O%0| BA'RR)kawBy-C~%7^66aXLj 9-F {Tnzb*.*ȊC@l q\pwڊz\}Ѭ9p?/Z;`j m[FUki}q&}q5#O(/~ʘLX%_rB[됻q;st6&ߚJ;;H}/o6؁ղ|i5,ږ N/% tMų$۫T1h>87ѐ-e4m =rH#dP,tf qvv/\Aޙ8Xܔ6AE=q! de0?d)vCfQ. ~g@|CLQ'[-ȭ1-Z@i vk΀ra(x(Mb4  {jM :j>ݵĈ?d㖉 *4B ̴uc'\qѸqю1qD7`Ok88?^7({dFL=GKw;%I׎ÊG(+K\/9߼˹b*$ VH<r|SQt+0-S]09Bn ~K§ @HwMrXׁÅVA[[ǼhGq4:S&Ȭmv0硭;Y.Md'-EX7<1l^Y~hRڌ(ZOx??~' ^鏕O<* z <5`sԧ%X爘mi4]7(f*00S͕H__c|ОuvvϏіARjE7;&7X[_Ow&?)5[zh1V]kK4Ȫ "\^=.fB~ewCcB$(d+.I5l(5 Еww`Te˙z*T倚/Xu[:)٪]7 ЕB;{Q=6uHaM3e߯x(_hr&g9x{ FLa\-N VxN[j/#TpSd_?d~ t'hnGVⶐA{Zōx㙨xz&W[MU.1l owP"p桔Å&p<@:by7s_0:nW50&ۯϋU(of |>?%),ؗzۃMt & ''P~7=(g |$A!͒Ab[:KqjWoOzSr^كbחGA@l!u=bx`~aS<eRit =ӝ}![1 \p@!_lC6mI3t.ʁ=e|CZ+ٷ9'oªhM抵ͿeN17I{siXi.W ~ڙ+2ey?x;XWMo 3׳CMCF!1h]ajK/7u"6nz2Aph56$ނpǵ6y;;Zs;|wL: $ZFgB]7̀P/=7^kἪF+I`)dvmp__;'#& 7ߟYQ 1.^3z;=1>o^>EهT\"̣mFj?joޟ騾o0fJ@vE~OwÆO 6l׌c;Z/sww,i{.l>'{^>^UCvDwbH Kܱ鸄R2Tb}?O/ff 쩜OSs 9 M |yCc0]N<+DLB"Ml6ֻ+`p7@\ѲEPtPfȃM _Ц#/qe}B_蟫^Ӛzb~5gn鰺ѿO39.k;.= Eg)̭Sblƃ\r ï?XeFPM̀5@Ff=?e2K\ UJȪYLwE}E.C?ZhGzzT2n<8})|lQ Csɞ\)|>2w@'+FΠ o_ -tg^YE&];=j&ԿΜRn" p?zͅ[>;VG؟[!iQ@9y+!8|Zw'Fy[M]YR@q{# ,]+8[.Q]#eɛ GЯ?.yۥW+،ZD RJ'@y5&3=}#}/篃Q` g?'>},^zjϭs_s;wp+hM/}Ɩyu]s%޲D1 UZхffc^ z~m{BZ"zE@^)8U8\3& C#P +J6+|>E{j|7JX9%X —8{$imҫZKKlߴ[ ` 6Z _cbFC{!łV]4R#* 􋢺)?y|bo!{Z9Jnp; vC+ )mK;_E-T״_aL0r &Bh b)8>PrHj[r{L? D 1~o e'\F*MxS<x-g*\>ad)>{&> IothMݕ.nʞlWd u 4u><0k'nHlNV{ D쐡#gX?G,{ۢNFxg{)ݢif6

DSL- & LTE-Speedtest

Testen Sie mit unserem Speedtest Ihre tatsächliche DSL- oder LTE-Geschwindigkeit. Test auch mit Smartphone und Tablet möglich.

Jetzt Testen!

Der große Android-Update-Fahrplan

Welche Android-Version ist für mein Smartphone oder Tablet-Computer aktuell? Der große Android-Update-Fahrplan bringt Licht ins Dickicht der Versionen.

Jetzt ansehen!

article
16418
Digitalfernsehen ohne Antenne: DVB-S und DVB-C
Digitalfernsehen ohne Antenne: DVB-S und DVB-C
Wenn Ihr Nachbar von Digitalfernsehen redet, dann meist in einem Atemzug mit DVB-T. Dabei steht das "T" für terrestrisch und meint den Empfang über eine Antenne. Es geht auch anders. Digitalfernsehen lässt sich auch per Satellit oder Kabel empfangen. Dann heißt DVB-T eben DVB-S oder DVB-C. Netzwelt erklärt Ihnen die kleinen Unterschiede, Vorteile und Nachteile der einzelnen Lösungen.
http://www.netzwelt.de/news/72020-digitalfernsehen-ohne-antenne-dvb-s-dvb-c.html
2005-07-31 11:50:00
News
Digitalfernsehen ohne Antenne: DVB-S und DVB-C