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Im Westen nichts Neues: Apple aktualisiert iBook und mac mini
Wer es billig mag, sollte normalerweise lieber zum PC vom Discounter statt zu Apple-Rechnern greifen. Allerdings führt auch Apple zwei "günstige" Produktlinie, die zwar im Vergleich zu PCs recht teuer, für Apple-Verhältnisse aber recht günstig ist. Die Rede ist von iBook und mac mini. Und die wurden nun aktualisiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mehr Speicher ab Werk
- 2Mehr Platz für Krimskrams
- 3Alles Preis-werter
- 4Keine Sorgen um die alte Hardware
Das Ausmaß der Aktualisierung allerdings hält sich in Grenzen, wie bei der gesamten Apple-Produktpalette zur Zeit. Offensichtlich spart man Kapazitäten für die Intel-Macs, weswegen Anpassungen nur noch in geringem Ausmaß erfolgen. Die Intel-Macs kommen 2006, bis dahin muss sich der Mac-Fan mit weniger zufrieden geben. Bei mac mini und iBook hat Apple diese Strategie konsequent weitergeführt. Die Aktualisierung ist so gering ausgefallen, dass der Kunde glauben könnte, es handele sich einfach um eine Neuzusammenstellung der Lieferpakete.
Mehr Speicher ab Werk
Gut, natürlich wollen wir mal nicht so sein: Apple hat es zumindest fertiggebracht, mac mini und iBook als letzten Produkten im Portfolio das dringend nötige RAM-Upgrade mitzubringen. Das bedeutet: 512 Megabyte Arbeitsspeicher ab Werk, in allen Rechnern vom mac mini bis hoch zum Powermac G5. Damit kann Apple sich brüsten, das erste Mal in seiner jüngeren Geschichte die gesamte Produktpalette mit ausreichend Speicher für die aktuelle Betriebssystem-Version ausgestattet zu haben. Das gleiche gilt für WLAN und Bluetooth, die gesamte Produktpalette kann kabellos ins Web.
Das allerdings hat wenig zu bedeuten, denn 512 Megabyte Arbeitsspeicher mögen zwar für normale Standard-Anwendungen ausreichen, sobald es aber in die Video- oder Bildbearbeitung geht, stößt der Speicher an seine Grenzen. Das werden vor allen Dingen iPhoto-Nutzer mit großen Bibliotheken merken. Bei der Indizierung der Thumbnails nimmt sich die Bilderverwaltung nämlich gerne mal eine Auszeit, mit dem Erfolg, dass sich der Anwender stundenlang das rotierende Glücksrad anschauen darf. Man sollte also von Anfang an auf die 1-Gigabyte-Lösung setzen, zumal Speicher nicht mehr so teuer ist.
Mehr Platz für Krimskrams
In dieser Hinsicht fällt positiv ins Gewicht, dass das iBook nun 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Die mitgelieferten 512 MB sind auf dem Board aufgelötet, der Rest kann im Speicherslot eingebaut werden, der Riegel mit bis zu einem Gigabyte Kapazität fasst. Natürlich DDR-SO-Dimms mit 333 MHz. Mac mini-Nutzer sind in dieser Hinsicht schlechter bedient, der Kleine, der sonst mit nahezu der gleichen Hardware aufwartet wie das iBook, besitzt keinen eingebauten Speicher und lässt sich deshalb weiterhin nur auf ein Gigabyte erweitern.
Doch ein Hersteller-Upgrade wäre kein Hersteller-Upgrade, wenn dabei nicht neue Prozessoren heraussprängen. Doch auch hier enttäuscht Apple die Fans seiner Kompaktserie: Der mac mini wird in den gleichen Taktraten geliefert wie bisher, allerdings ist eine dritte Ausstattungslinie hinzugekommen. Die Unterschiede zum Vorgängermodell sind marginal, dürften aber viele User freuen, die sich bisher nicht für den mac mini entscheiden konnten.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple Mac Mini. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple Mac Mini. Zusätzlich haben wir ein vorbereitet.
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