Zwischengröße mit zwei Gigahertz und 2,2 Kilogramm
Asus W3400V im Test: Edles 14-Zoll-Notebook aus Aluminium
Benjamin Schnitzler
Den Spielraum, der zwischen Subnotebooks mit 12,1 und der mobilen Mittelklasse mit 15 Zoll klafft, füllen immer mehr Hersteller mit praktischen Zwischengrößen. Mit dem W3400V sehen wir uns das jüngste Beispiel des bekannten Herstellers Asus genauer an. Das auf Intels neuer Centrino-Plattform basierende Modell verfügt über ein 14-Zoll-Display, also über eine Bilddiagonale von 35,6 Zentimetern. Darauf gibt es somit etwa 1,8 Zentimeter mehr zu sehen als auf Sonys Subnotebook im 13,3-Zoll-Format, dem Vaio S4M.
Zwar ist es kleiner gebaut als ein gängiges Mittelklasse-Modell mit 15 oder 15,4 Zoll, doch die Ausstattung steht der eines größeren Notebooks in Nichts nach: es beginnt bei einem der schnellsten Pentium-M-Prozessoren mit zwei Gigahertz, geht über 512 Megabyte DDR2-Speicher und hört bei einer mobilen Radeon X600 von ATi noch lange nicht auf. Viel interessanter ist an dieser Stelle jedoch, dass trotz der leistungsfähigen Komponenten ein niedriges Gewicht von 2,2 Kilogramm zustande kommt.
Inhaltsverzeichnis
- Touchpad und Tastatur
- Ausstattung
- Zubehör
- Integrierte Jukebox
- Spiele- und Systembenchmarks
- Geräuschentwicklung und Akkulaufzeit
- Fazit
- Technische Daten
Asus W3400V
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ästhet in Aluminium
Augenfälligstes Merkmal des Asus W3400V ist der fast schon verschwenderische Einsatz von Aluminium. Fast der gesamte Deckel besteht aus dem leichten Metall, dessen anthrazitfarbene, gebürstete Optik zu einem edlen Erscheinungsbild beiträgt. Scharnier und Akku sind dabei in mattem Silber gehalten. Auch die kleineren verchromten Details bilden einen ansprechenden Kontrast. Im Innenraum sowie um das Display herum dominiert etwas helleres Anthrazit als auf der Außenseite, das außerdem leicht glitzert. Dennoch gelingt es dem W3400V, eher elegant und gediegen, als protzig zu wirken.
Doch auch schon andere von uns geteste Asus-Notebooks erwiesen sich als echte Ästheten. Die Verarbeitung stet dem äußeren Schein hier in keinster Weise nach. Das Scharnier des Deckels hält die Bildfläche fest am vorher eingestellten Platz und lässt ihn beim Zuklappen bündig mit der Innenseite abschließen. Einen Einrast-Mechanismus für den Deckel gibt es nicht, dieser ist aber auch gar nicht notwendig. Einmal zugeklappt öffnet er sich erst wieder nach beherztem Hochziehen. Um einem Kippen des ganzen Notebooks vorzubeugen, sollte der untere Teil allerdings besser mit der noch freien Hand festgehalten werden.
Bildqualität: glänzende Vorstellung
Die beiden Enden der Scharnierachse markieren kreisrunde Knöpfe in glänzendem Silber. Doch nur der rechte lässt sich drücken und läutet den Start des W3400V ein. Nach dem Einschalten wird dieser wie zwei der vorderen Statusleuchten blau erleuchtet. "Nur keine Hektik", scheint das Motto des Notebooks zu sein, denn bis wir endlich die einsatzbereite Oberfläche von Windows XP Professional zu Gesicht bekommen, vergehen ganze 48 Sekunden.
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