Filesharing-Clients sollen Sicherheit bei P2P bringen
Anonymes Filesharing: Sichere P2P-Netze
Filesharing
Dabei gibt es jedoch einige Unterschiede zu herkömmlichen P2P-Netzen. Bei Freenet gibt man beispielsweise nicht einen bestimmten Ordner frei, sondern lädt die Dateien, welche man der Community zur Verfügung stellen möchte, in das Netz hoch. Die Datei wird dann zerstückelt und auf den Rechnern der anderen User verteilt.
Damit das funktioniert, muss jeder User einen Teil seines Festplattenspeicherplatzes für diese Speicherung der Dateilteile zur Verfügung stellen. Der Vorteil bei dieser Art von Filesharing: Will man sich eine bestimmte Datei aus dem Netz herunterladen, sammelt man sich die Dateiteile dieses Files von vielen anderen Filesharern zusammen. Einen direkten Anbieter einer (vielleicht urheberrechtlich geschützten) Datei gibt es nicht.
Mute: Filesharing über Umwege
Mute ist eine weitere Tauschbörsensoftware, die versucht, P2P so anonym wie möglich zu machen.
Dabei setzt Mute vor allem auf Umwege beim Datentransfer. Will man auf die Dateien eines anderen Filesharers zugreifen, wird nie eine direkte Verbindung zwischen den beiden Teilnehmern aufgebaut. Statt dessen werden alle Daten über die Rechner von anderen Usern (die als Zwischenknoten dienen) geleitet.
So weiß weder der Anbieter der Files, wer diese herunterlädt, noch weiß der Empfänger, von welcher IP-Adresse er sich seine Dateien gerade lädt. Zusätzlich zu dieser Datenumleitung werden alle Verbindungen im Mute-Netz verschlüsselt.
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