Rundumklang über Ethernet: Sony NAS-CZ1 im Test

Klang

"Wollen wir doch mal sehen", spricht die netzwelt, und fummelt sogleich an der Stoffabdeckung der Lautsprecher rum.

Denn trotz des schönen Designs sind auch wir skeptisch ob zwei Hochtöner auf der Vorderseite, jeweils 2,5 Zentimeter im Durchmesser, und zwei Tieftöner mit neun Zentimeter großem Querschnitt einen plastischen Klang auf die Beine bringen. Hilfestellung in Sachen Raumklang liefern zwei weitere Hochtöner auf der Rückseite. Auch in den nicht sichtbaren Ecken unter den Lautsprecher-Abdeckungen macht der Testkandidat übrigens einen soliden Eindruck.

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Sony NAS-CZ1

Der obere Teil der Kompaktanlage ruht auf einem ebenfalls schwarzen Kunststoff-Sockel. In diesem Sockel versteckt sich geschickt ein LCD-Display welches man erst bemerkt, sobald Strom durch die Adern der NAS-CZ1 fließt. Spätestens dann springen auch die zwölf mittels LEDs illuminierten Tasten ins Auge, die nicht unwesentlich zum gelungenen Äußeren beitragen - vor allem im Dunkeln.

Bereits ohne Nabelschnur in Form eines Ethernet-Kabels macht das Musikhören mit der Anlage Freude. Mittig im Raum platziert ergibt sich ein harmonisches, wenngleich auch ein ungewohntes Klangbild. Definitiv entsteht ein Räumlichkeitseindruck der den Zuhörer wie eine Decke einhüllt. Der Sound ist zwar selbstverständlich nicht mit einem echten 5.1-System vergleichbar. Von einem besseren Radiowecker hebt er sich aber dennoch meilenweit ab.

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