Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

Besonderheiten: Unechte und echte Schnüffler-Programme

Natürlich gibt es Tricks, diese Sicherheitsmaßnahme zu umgehen: Das Handy des Opfers entwenden und ohne dessen Wissen die entsprechende Zustimmung senden. Doch wer ein solches Täuschungsmanöver durchführt, macht sich strafbar. Weshalb, das erläutert Christian Solmecke, Anwalt mit den Tätigkeitsbereichen IT-Recht und Telekommunikationsrecht, gegenüber netzwelt.

"In der Regel wird es wohl kaum nachvollziehbar sein, wer diese SMS tatsächlich verfasst hat. Immerhin müsste er zumindest kurzzeitig im Besitz des entsprechenden Handys beziehungsweise der entsprechenden Karte gekommen sein. Als Straftatbestand kommt hier die Fälschung beweisgeblicher Daten in Betracht. Im Höchstfall wird dies mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft."

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Demnach ist die verdeckte Mobiltelefon-Ermittlung alles andere als ein Kavaliersdelikt - nicht nur deshalb, weil ein Kavalier der Dame seines Herzens nicht auf diese Weise nachspionieren würde. Außerdem verpflichten sich die Ortungs-Dienste bei laufenden Polizei-Verfahren die Identität des angemeldeten Handy-Schnüfflers preiszugeben.

Musik-Sender wie Viva und MTV bewerben lautstark den Partner-Tracker von Jamba: "Wolltest du nicht schon immer wissen, was dein Schatz macht, während du nicht in der Nähe bist?" Ein genauer Blick auf das Kleingedruckte offenbart: Die Software dient lediglich zur Unterhaltung und nicht um tatsächlich den Standort eines Handys ausfindig zu machen. Wer sich also für 1,66 Euro dieses kleine Programm aufs Handy läd, bekommt bei der Ortungs-Anfrage keine Position, sondern nur ein anzügliches Bild präsentiert.

Flexospy hingegen ist ein richtiges Überwachungs-Programm. Auf dem Handy des Opfers installiert, erfasst es alle gesendeten und empfangenen SMS, Anrufe und den aktuellen Standort. Diese Informationen sendet die Anwendung an den jeweiligen Account des Schnüfflers, der sie online abrufen kann. In der ProX-Version von Flexispy ist sogar die Ortung per GPS möglich. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn das GPS-Modul des Handys aktiviert ist.

Zwar wirbt Flexispy damit, "Kinder zu schützen", das tatsächliche Einsatzgebiet ist jedoch äußerst zweifelhaft. Wie bei allen anderen Diensten gilt: Wer diese Software auf dem Handy eines ahnungslosen speichert, macht sich strafbar. Und muss zudem schon für die Nutzung tief in die Tasche greifen: Pro Jahr kostet Flexispy je nach Funktionsumfang 100 bis 150 Euro Lizenzgebühr.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Übersicht: Dienste mit Grundgebühr

AOL Friendsfinder: Freunde auf der Karte finden

Der AOL Friendsfinder ist verfügbar für die Netzbetreiber Vodafone, O2, E-Plus, T-Mobile und AOL Mobile. Für die Netze O2 und E-Plus muss der Gegenpart die Freischaltung der Ortung einmalig für seine Nummer bestätigen. Kunden von Vodafone und T-Mobile erhalten eine zusätzliche SMS, die sie ihrerseits mit einer Textnachricht bestätigen müssen. Dafür fallen die Kosten des jeweiligen Vertrags-Anbieters an. Wer seine Erlaubnis gegeben hat, zählt zu der Liste von "Freunden", die sich online abrufen lässt.

Zu den Kosten: Der Nutzer schließt ein Abonnement für monatlich drei Euro ab, dafür gibt es 300 so genannte Credits, die er für Standortabfragen und SMS nutzen kann. Eine Standortabfrage wird mit 25 Credits (Cent), der Versand einer SMS mit 20 Credits (Cent) berechnet. Die erhaltenen Credits summieren sich laut AOL und verfallen nicht am Monatsende.

Cognid Locate 24: Guter Schutz vor Missbrauch

Ein Dienst vor allem für Viel-Orter per Mobilfunknetz und GPS: Kunden wählen zwischen zwei Tarifen, jeweils mit einer Vertragslaufzeit von mindestens drei Monaten. Einmalig fallen bei beiden fünf Euro Einrichtungsgebühr an. Tarif 1 kostet monatlich vier Euro, der Preis für die Positionsanfrage liegt bei 39 Cent und der Versand einer SMS zum georteten Handy wird mit 17 Cent berechnet. Der teurere Tarif 2 verursacht monatliche Kosten von 7,50 Euro. Dafür sind die Einzeldienste günstiger: 19 Cent für eine Lokalisierung und 17 Cent pro Textnachricht.

Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

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Cognid - Bei Bedarf lassen sich Ortungen zu bestimmten Zeiten automatisch ausführen.
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Bei Bedarf lassen sich Ortungen zu bestimmten Zeiten automatisch ausführen.

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Cognid - Der Ortungsdienst setzt auf das aus dem Routenplaner map24 bekannte Kartenmaterial.
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Der Ortungsdienst setzt auf das aus dem Routenplaner map24 bekannte Kartenmaterial.

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Track your Kid - Den einzelnen Aufenthaltsorten des Handys lassen sich Namen geben.
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Den einzelnen Aufenthaltsorten des Handys lassen sich Namen geben.

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Track your Handy - Falls das Handy das liebste Kind ist
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Falls das Handy das liebste Kind ist

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Cognid - Praktische Export-Funktion für Google Earth
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Praktische Export-Funktion für Google Earth

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Cognid - Von hier aus lässt sich der genaue Standort des Mobiltelefons nur schwer feststellen.
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Von hier aus lässt sich der genaue Standort des Mobiltelefons nur schwer feststellen.

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Track your Kid - Eine Radius-Zeichnung gibt es leider nicht.
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Eine Radius-Zeichnung gibt es leider nicht.

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piCOS / Mister-Vista - Schlankes Programm mit wenig Funktionen
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Schlankes Programm mit wenig Funktionen

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piCOS / Mister-Vista - Auch hier wird die Mobilfunkzelle auf dem Dach eines Fast-Food-Restaurants erkannt.
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Auch hier wird die Mobilfunkzelle auf dem Dach eines Fast-Food-Restaurants erkannt.

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Cognid - Die größte Zoom-Stufe
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Die größte Zoom-Stufe

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Cognid - Bei näherem Hinsehen ist der Versorgungsbereich der Mobilfunkzelle erkennbar.
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Bei näherem Hinsehen ist der Versorgungsbereich der Mobilfunkzelle erkennbar.

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Track your Kid - Der Aufenthaltsbereich des Handys lässt sich so nur schwer eingrenzen.
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Der Aufenthaltsbereich des Handys lässt sich so nur schwer eingrenzen.

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piCOS / Mister-Vista - Eine nüchterne Karte zeigt den Austrahlungsbereich der Mobilfunkzelle, lässt aber auch Interaktion des Benutzers zu.
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Eine nüchterne Karte zeigt den Austrahlungsbereich der Mobilfunkzelle, lässt aber auch Interaktion des Benutzers zu.

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Track your Handy - Ehrliche Finder können sich per Eingabe der IMEI-Seriennummer des Geräts melden.
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Ehrliche Finder können sich per Eingabe der IMEI-Seriennummer des Geräts melden.

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Track your Kid - Die Ortung gibt zwei Adressen und sogar ein Fast-Food-Restaurant aus.
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Die Ortung gibt zwei Adressen und sogar ein Fast-Food-Restaurant aus.

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piCOS - Anbieter piCOS stellt sein System auch anderen kommerziellen Handy-Ortern zur Verfügung - Mister-Vista zum Beispiel.
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Anbieter piCOS stellt sein System auch anderen kommerziellen Handy-Ortern zur Verfügung - Mister-Vista zum Beispiel.

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Cognid - Der ermittelte Standort stimmt nicht mit dem tatsächlichen überein.
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Der ermittelte Standort stimmt nicht mit dem tatsächlichen überein.

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Track your Handy - Der Textinhalt kann selbst bestimmt werden.
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Der Textinhalt kann selbst bestimmt werden.

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Track your Handy - Das Handy wurde erfolgreich geortet - nun kann die SMS auf die Reise gehen.
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Das Handy wurde erfolgreich geortet - nun kann die SMS auf die Reise gehen.


Bei der Anmeldung eines Handys geht Cognid auf Nummer sicher: Ein kurzer Antrag ist nötig, in dem der Neukunde seine Handy-Nummer mitteilt und schriftlich sein Einverständnis für die Ortung erklärt. Das machen sich die übrigen vorgestellten Dienste einfacher und lassen für einen Missbrauch kleine Hintertürchen offen. Schließlich dürfte das Versenden einer SMS von einem fremden Handy den meisten leichter fallen, als deren Unterschrift zu fälschen.

Track your Kid: Die Kleinsten bewachen

Track your Kid richtet sich an Eltern, die stets wissen wollen, wo sich das eigene Kind befindet. Neben dem typischen Web-Interface besteht auch die Möglichkeit, den Aufenthaltsort des Nachwuchses per Handy zu ermitteln. Online wird eine Karte mit dem Standpunkt angezeigt, bei der Abfrage mit dem Handy erhält der Suchende eine SMS mit Straßenangaben.

Zwei Preismodelle sind verfügbar: Das "Premium-Paket" hat eine Vertragslaufzeit von einem Jahr. Einmalig fallen 9,90 Euro Einrichtungsgebühr an und ein Jahresbeitrag von 36 Euro. Für die Anmeldung erhalten Neukunden 20 Ortungen, jede weitere kostet zwischen 25 und 50 Cent. Dieses erste Modell lohnt sich nur für diejenigen, die den Dienst oft nutzen.

Wer vermutlich seltener sein Kind lokalisieren möchte, wählt das "By-Call-Paket". Hier liegt die Einrichtungsgebühr bei 19,90 Euro und es entstehen keine laufenden Kosten. Die ersten drei Ortungen sind gratis, danach kosten sie zwischen 75 Cent und einem Euro. Insgesamt sind die Preise im Vergleich recht hoch.

Mecomo: Programm zum Installieren für zu Hause

Mecomo bietet Handy-Ortung in zwei Varianten an: Wer nur von zu Hause aus Geräte lokalisieren möchte, installiert sich das Programm "Friends Pro" lokal auf seinem PC. Für die Nutzung unterwegs gibt es die Browser-Lösung "Handyfinder", bei der die Installation entfällt. Die Standortbestimmung ist generell nur möglich, wenn die Person per SMS eingeladen wird und diese Einladung ebenfalls per Textnachricht bestätigt.

Die Nutzung von Handyfinder kostet drei Euro pro Monat. Neukunden erhalten einmalig 165 Credits. Zum Bezahlen stehen zwei Verfahren zur Auswahl: Premium-SMS oder Bankeinzug, wobei die Kosten einer Premium-SMS nicht aufgeführt werden. Bei Bankeinzug kostet ein Paket mit 500 Credits fünf Euro. Für die Standortabfrage fallen 25 Credits und damit 25 Cent an, der Versand einer SMS kostet 12 Cent.

mecomo

Mecomo: Der Gefundene kann sofort per SMS kontaktiert werden.

Mobile Spy: Kontrolle mit Flatrate

Für ein Abo von Mobile Spy müssen Kontroll-Fanatiker 2,99 Euro pro Woche zahlen. Das macht einen Monatspreis von knapp 12 Euro. Dafür erhalten sie fünf Ortungen monatlich. Jedes weitere Aufspüren von Mobiltelefonen kostet 29 Cent. Um Missbrauch zu verhindern, muss auch hier der Handy-Besitzer die Ortung seines Geräts durch andere vorher freigeben.

Mobiloco: Aufspüren nur mit dem Handy

Ausschließlich über das Handy und nicht online läuft die Ortung bei Mobiloco ab. Mit einer SMS an eine Service-Nummer fragen die Anwender ab, ob einer ihrer vorher in die Freundeliste aufgenommenen Kontakte sich in der Nähe befindet. Wer in der Freundeliste auftauchen möchte, muss sich zuvor selbst bei Mobiloco anmelden.

Der Dienst ist als Abo oder als Einzelkauf verfügbar. Die Gebühr beim Abonnement beträgt 3,99 Euro monatlich. In diesem Preis sind fünf Einzelabfragen und fünf Gruppenabfragen enthalten. Mit Letzteren lassen sich bis zu 25 Freunde gleichzeitig auffinden. Eine Einzelabfrage kostet 1,99 Euro und muss vor dem Ausführen mit dem Handy online gekauft werden.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Übersicht: Dienste ohne Grundgebühr

Avetana: Neben Handys auch GPS-Empfänger lokalisieren

Der Ortungs-Dienst Avetana unterstützt ebenfalss die Netze T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Dabei gibt es allerdings Einschränkungen für verschiedene Anbieter: Debitel, Mobilcom und Simply. Diese können laut Avetana nicht oder nur mit gewissem Aufwand freigeschaltet werden.

avetana preise

Die Preise von Avetana in der Übersicht.

Um Handys zu lokalisieren, müssen sich Kunden online registrieren und ihren Account per E-Mail bestätigen. Danach muss ein Konto für das jeweilige Gerät eingerichtet werden. Geortet wird entweder online oder mit dem Handy per SMS-Abfrage. Neben herkömmlichen Mobiltelefonen lassen sich mit Avetana auch verschiedene GPS-Ortungsgeräte von Firmen wie Corscience oder Sanav orten.

Tiere oder Fahrzeuge, die mit den GPS-Geräten versehen sind, lassen sich auf diese Weise genauso lokalisieren wie Windows-Mobile-PDAs mit GPS-Modul, auf denen die kostenlose Software Phonetracker installiert ist. Die GPS-Ortung ist dabei mit 15 Cent günstiger als die Ortung über das Mobilfunknetz mit 49 Cent.

Ehebruch24: Vertrauen durch Kontrolle des Partners

Bei der Seite Ehebruch24 handelt es sich nicht um ein Kennenlern-Portal, sondern ebenfalls um einen Handy-Ortungs-Dienst. Bei den verfügbaren Netzen gibt es keine Einschränkung: T-Mobile unterstützt Ehebruch24 genauso wie Vodafone, Eplus und O2. Schnüffeln ohne das Wissen des anderen ist hier nicht erwünscht: Eine gegenseitige Ortungsgenehmigung ist nötig. Eine Einrichtungsgebühr entfällt, ebenfalls eine monatliche Pauschale. Die Kunden bezahlen für jede Ortung 99 Cent.

Handylokator: Mitarbeiter überwachen

Handylokator liefert eine interessante Idee für Firmen-Chefs: "Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Position von Mitarbeiterhandys." Wer wissen möchte, ob der Untergebene wirklich krank beim Arzt oder doch im Restaurant sitzt, zahlt 40 Cent pro Positionsbestimmung. Zumindest ist auch hier eine Zustimmung des Gegenübers per E-Mail unvermeidlich.

Stimmt derjenige zu, taucht er online namentlich in der Liste der ortbaren Handys auf und lässt sich beliebig lokalisieren. Mit einer Einschränkung: Die Tracking-Freigabe für ein bestimmtes Handy kann jederzeit durch Versenden einer Sperr-SMS wieder zurückgenommen werden.

Mista Vista: Keine monatlichen Kosten, aber happige Einzelpreise

Ortbar sind mit Mista Vista wie bei den anderen Anbieter nur Handys, deren Besitzer durch Versand einer SMS an ihren jeweiligen Mobilfunk-Provider ihr Einverständis zum Tracking gegeben haben. Eine monatliche Pauschale oder eine Einrichtungsgebühr fallen nicht an. Jede Ortung über Internet kostet dafür stolze 99 Cent und Mista Vista zählt damit zu den teuersten Anbietern.

Picos: Keine Bindung und Kostenkontrolle

Bei Picos fallen weder Grund- noch Einrichtungsgebühren an. Nach einer ersten kostenlosen Ortung kostet jede weitere 79 Cent. Zur Vorbeugung von Missbrauch setzt auch dieser Dienst eine Zustimmung der Mobiletelefon-Besitzer per SMS voraus. Die Lokalisierung läuft wie bei einem Großteil der anderen vorgestellten Anbieter übers Internet.

Track your Handy: Findet den Handy-Dieb

Diese Ortungsplattform dient vor allem dazu, gestohlene oder verlorene Handys zu finden. Die Nutzung von Track your Handy ist kostenlos, lediglich das Einrichten eines Accounts kostet so viel wie eine SMS (Preis je nach Netz Mobilfunkanbieter unterschiedlich). Das Prinzip: Ist das Mobiltelefon abhanden gekommen, veranlasst der angemeldete Nutzer eine so genannte Flash-SMS und lässt sein Handy orten.

Die Flash-SMS erscheint auf dem Display des Gerätes und soll den Dieb oder Finder ansprechen. Entweder enthält sie eine Warnung oder die Bitte, das Handy dem Besitzer zurückzugeben. Gleichzeitg lokalisiert Track your Handy den aktuellen Standort und zeigt ihn online abrufbar auf einer Karte an.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

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