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Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon
Nutzen und Rechtslage der Handy-Standortbestimmung

von Yasmin Kötter Uhr veröffentlicht

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Gestohlene Handys finden, den Partner kontrollieren oder besorgte Eltern beruhigen: Handy-Ortung ist kinderleicht. Leider vereinfachen entsprechende Dienste auch den Missbrauch. Hier erfahren Sie, was erlaubt ist, wie die Ortung funktioniert und zu welchem Preis.

Ein gestohlenes Handy ausfindig machen oder immer wissen, wo sich das eigene Kind befindet: Handy-Ortung kann nützlich sein. Schwarze Schafe, die die entsprechenden Dienste gerne zur Überwachung des Partners einsetzten möchten, gibt es immer. Doch Vorsicht: Weiß dieser nichts davon, dass er überwacht wird, macht sich der Schnüffler strafbar.

Technik: So lokalisieren die Dienste das Handy

Ein Interview, mit dem langjährigen Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar, ist in diesem Artikel zu finden. Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Gesetzliche Grundlagen zum Thema Handy-Ortung bietet der Hintergrund-Artikel Handy-Ortung: Bundesregierung bremst Hobby-Spione.

Für den Nutzer ist die Standortbestimmung letztendlich kaum schwerer als Internetsurfen. Bis die Position angezeigt wird, muss der Netzbetreiber allerdings nachhelfen. Als Grundlage für die Ortung von Handys dienen meist die Mobilfunkzellen. Das sind die Bereiche, die ein Sendemast abdeckt.

Das Handy kommuniziert immer mit dem nächstgelegenen Sendemast. Dieser gibt an den Netzbetreiber weiter, welche Handys ihn anfunken. Auch der Wechsel von einem zum nächsten Sendemast wird registriert. Mit den Koordinaten des Sendemastes und dessen Reichweite lässt sich die Position eines Handys ungefähr feststellen. Alle Dienste, die ein Online-Portal bieten, zeigen den Handy-Standort auf einer Karte. Einige ermöglichen die Ortung per SMS-Anfrage, dabei erhält der Suchende eine SMS mit Straßennamen.

In der Stadt genauer als auf dem Land

Wie genau das Mobiltelefon geortet wird, hängt von der Größe der einzelnen Zelle ab. Je nach Standort deckt sie einen mehr oder weniger großen Umkreis ab. Ballungsräume wie Städte verfügen über ein deutlich feinmaschigeres Netz von Mobilfunkzellen, die jeweils einen Radius von ungefähr 300 Metern abdecken. Auf dem Land können daraus aber schnell mehrere Kilometer werden. Deshalb gilt: Je dichter die Masten stehen, desto genauer die Ortung. Das Lokalisieren von Handys ist in der Stadt also wesentlich präziser als auf dem Land.

Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

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Bei Bedarf lassen sich Ortungen zu bestimmten Zeiten automatisch ausführen.

Das Verfahren ist nicht so genau wie die GPS-Ortung eines Navigationsgerätes, bringt aber andere Vorteile: die Unabhängigkeit von einem Satelliten. Dieser liefert die Positionsdaten nur bei direktem Sichtkontakt. So gelingt die Handy-Suche über das Mobilfunknetz auch, wenn sich das Telefon in einem Tunnel oder unter der Erde befindet. Hauptsache, das Handy ist eingeschaltet und hat Netzempfang, egal wie stark die Funkverbindung ist.

Mit ein Grund dafür, dass sich die Handy-Ortung auch unter Geschäftskunden zunehmender Beliebheit erfreut. Unternehmen mit eigenen Fahrzeugflotten wie etwa eine Spedition sparen sich somit eine teure GPS-Lösung und wissen dennoch, wo sich der Mitarbeiter beziehungsweise sein Handy zurzeit ungefähr aufhält.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Vorsicht: Missbrauch nicht ausgeschlossen

Um einem Missbrauch vorzubeugen, setzen fast alle der im Internet verfügbaren Ortungs-Dienste auf folgende Absicherung: Diejenigen, die geortet werden sollen, müssen zuvor zustimmen. In den meisten Fällen geschieht dies über das Senden einer SMS an den Netzbetreiber. Dieser erhält damit die Erlaubnis, die Positionsdaten an den Ortungs-Dienst und damit an den Suchenden weiterzuleiten.

Natürlich gibt es Tricks, diese Sicherheitsmaßnahme zu umgehen: Das Handy des Opfers entwenden und ohne dessen Wissen die entsprechende Zustimmung senden. Doch wer ein solches Täuschungsmanöver durchführt, macht sich strafbar. Weshalb, das erläutert Christian Solmecke, Anwalt mit den Tätigkeitsbereichen IT-Recht und Telekommunikationsrecht, gegenüber netzwelt.

"In der Regel wird es wohl kaum nachvollziehbar sein, wer diese SMS tatsächlich verfasst hat. Immerhin müsste er zumindest kurzzeitig im Besitz des entsprechenden Handys beziehungsweise der entsprechenden Karte gekommen sein. Als Straftatbestand kommt hier die Fälschung beweisgeblicher Daten in Betracht. Im Höchstfall wird dies mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft."

Demnach ist die verdeckte Mobiltelefon-Ermittlung alles andere als ein Kavaliersdelikt - nicht nur deshalb, weil ein Kavalier der Dame seines Herzens nicht auf diese Weise nachspionieren würde. Außerdem verpflichten sich die Ortungs-Dienste bei laufenden Polizei-Verfahren die Identität des angemeldeten Handy-Schnüfflers preiszugeben.

Besonderheiten: Unechte und echte Schnüffler-Programme

Musik-Sender wie Viva und MTV bewerben lautstark den Partner-Tracker von Jamba: "Wolltest du nicht schon immer wissen, was dein Schatz macht, während du nicht in der Nähe bist?" Ein genauer Blick auf das Kleingedruckte offenbart: Die Software dient lediglich zur Unterhaltung und nicht um tatsächlich den Standort eines Handys ausfindig zu machen. Wer sich also für 1,66 Euro dieses kleine Programm aufs Handy läd, bekommt bei der Ortungs-Anfrage keine Position, sondern nur ein anzügliches Bild präsentiert.

Flexospy hingegen ist ein richtiges Überwachungs-Programm. Auf dem Handy des Opfers installiert, erfasst es alle gesendeten und empfangenen SMS, Anrufe und den aktuellen Standort. Diese Informationen sendet die Anwendung an den jeweiligen Account des Schnüfflers, der sie online abrufen kann. In der ProX-Version von Flexispy ist sogar die Ortung per GPS möglich. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn das GPS-Modul des Handys aktiviert ist.

Zwar wirbt Flexispy damit, "Kinder zu schützen", das tatsächliche Einsatzgebiet ist jedoch äußerst zweifelhaft. Wie bei allen anderen Diensten gilt: Wer diese Software auf dem Handy eines ahnungslosen speichert, macht sich strafbar. Und muss zudem schon für die Nutzung tief in die Tasche greifen: Pro Jahr kostet Flexispy je nach Funktionsumfang 100 bis 150 Euro Lizenzgebühr.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Übersicht: Dienste mit Grundgebühr

AOL Friendsfinder: Freunde auf der Karte finden

Der AOL Friendsfinder ist verfügbar für die Netzbetreiber Vodafone, O2, E-Plus, T-Mobile und AOL Mobile. Für die Netze O2 und E-Plus muss der Gegenpart die Freischaltung der Ortung einmalig für seine Nummer bestätigen. Kunden von Vodafone und T-Mobile erhalten eine zusätzliche SMS, die sie ihrerseits mit einer Textnachricht bestätigen müssen. Dafür fallen die Kosten des jeweiligen Vertrags-Anbieters an. Wer seine Erlaubnis gegeben hat, zählt zu der Liste von "Freunden", die sich online abrufen lässt.

Zu den Kosten: Der Nutzer schließt ein Abonnement für monatlich drei Euro ab, dafür gibt es 300 so genannte Credits, die er für Standortabfragen und SMS nutzen kann. Eine Standortabfrage wird mit 25 Credits (Cent), der Versand einer SMS mit 20 Credits (Cent) berechnet. Die erhaltenen Credits summieren sich laut AOL und verfallen nicht am Monatsende.

Cognid Locate 24: Guter Schutz vor Missbrauch

Ein Dienst vor allem für Viel-Orter per Mobilfunknetz und GPS: Kunden wählen zwischen zwei Tarifen, jeweils mit einer Vertragslaufzeit von mindestens drei Monaten. Einmalig fallen bei beiden fünf Euro Einrichtungsgebühr an. Tarif 1 kostet monatlich vier Euro, der Preis für die Positionsanfrage liegt bei 39 Cent und der Versand einer SMS zum georteten Handy wird mit 17 Cent berechnet. Der teurere Tarif 2 verursacht monatliche Kosten von 7,50 Euro. Dafür sind die Einzeldienste günstiger: 19 Cent für eine Lokalisierung und 17 Cent pro Textnachricht.

Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

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Bei Bedarf lassen sich Ortungen zu bestimmten Zeiten automatisch ausführen.

Bei der Anmeldung eines Handys geht Cognid auf Nummer sicher: Ein kurzer Antrag ist nötig, in dem der Neukunde seine Handy-Nummer mitteilt und schriftlich sein Einverständnis für die Ortung erklärt. Das machen sich die übrigen vorgestellten Dienste einfacher und lassen für einen Missbrauch kleine Hintertürchen offen. Schließlich dürfte das Versenden einer SMS von einem fremden Handy den meisten leichter fallen, als deren Unterschrift zu fälschen.

Track your Kid: Die Kleinsten bewachen

Track your Kid richtet sich an Eltern, die stets wissen wollen, wo sich das eigene Kind befindet. Neben dem typischen Web-Interface besteht auch die Möglichkeit, den Aufenthaltsort des Nachwuchses per Handy zu ermitteln. Online wird eine Karte mit dem Standpunkt angezeigt, bei der Abfrage mit dem Handy erhält der Suchende eine SMS mit Straßenangaben.

Zwei Preismodelle sind verfügbar: Das "Premium-Paket" hat eine Vertragslaufzeit von einem Jahr. Einmalig fallen 9,90 Euro Einrichtungsgebühr an und ein Jahresbeitrag von 36 Euro. Für die Anmeldung erhalten Neukunden 20 Ortungen, jede weitere kostet zwischen 25 und 50 Cent. Dieses erste Modell lohnt sich nur für diejenigen, die den Dienst oft nutzen.

Wer vermutlich seltener sein Kind lokalisieren möchte, wählt das "By-Call-Paket". Hier liegt die Einrichtungsgebühr bei 19,90 Euro und es entstehen keine laufenden Kosten. Die ersten drei Ortungen sind gratis, danach kosten sie zwischen 75 Cent und einem Euro. Insgesamt sind die Preise im Vergleich recht hoch.

Mecomo: Programm zum Installieren für zu Hause

Mecomo bietet Handy-Ortung in zwei Varianten an: Wer nur von zu Hause aus Geräte lokalisieren möchte, installiert sich das Programm "Friends Pro" lokal auf seinem PC. Für die Nutzung unterwegs gibt es die Browser-Lösung "Handyfinder", bei der die Installation entfällt. Die Standortbestimmung ist generell nur möglich, wenn die Person per SMS eingeladen wird und diese Einladung ebenfalls per Textnachricht bestätigt.

Die Nutzung von Handyfinder kostet drei Euro pro Monat. Neukunden erhalten einmalig 165 Credits. Zum Bezahlen stehen zwei Verfahren zur Auswahl: Premium-SMS oder Bankeinzug, wobei die Kosten einer Premium-SMS nicht aufgeführt werden. Bei Bankeinzug kostet ein Paket mit 500 Credits fünf Euro. Für die Standortabfrage fallen 25 Credits und damit 25 Cent an, der Versand einer SMS kostet 12 Cent.

Mecomo: Der Gefundene kann sofort per SMS kontaktiert werden.

Mobile Spy: Kontrolle mit Flatrate

Für ein Abo von Mobile Spy müssen Kontroll-Fanatiker 2,99 Euro pro Woche zahlen. Das macht einen Monatspreis von knapp 12 Euro. Dafür erhalten sie fünf Ortungen monatlich. Jedes weitere Aufspüren von Mobiltelefonen kostet 29 Cent. Um Missbrauch zu verhindern, muss auch hier der Handy-Besitzer die Ortung seines Geräts durch andere vorher freigeben.

Mobiloco: Aufspüren nur mit dem Handy

Ausschließlich über das Handy und nicht online läuft die Ortung bei Mobiloco ab. Mit einer SMS an eine Service-Nummer fragen die Anwender ab, ob einer ihrer vorher in die Freundeliste aufgenommenen Kontakte sich in der Nähe befindet. Wer in der Freundeliste auftauchen möchte, muss sich zuvor selbst bei Mobiloco anmelden.

Der Dienst ist als Abo oder als Einzelkauf verfügbar. Die Gebühr beim Abonnement beträgt 3,99 Euro monatlich. In diesem Preis sind fünf Einzelabfragen und fünf Gruppenabfragen enthalten. Mit Letzteren lassen sich bis zu 25 Freunde gleichzeitig auffinden. Eine Einzelabfrage kostet 1,99 Euro und muss vor dem Ausführen mit dem Handy online gekauft werden.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Übersicht: Dienste ohne Grundgebühr

Avetana: Neben Handys auch GPS-Empfänger lokalisieren

Der Ortungs-Dienst Avetana unterstützt ebenfalss die Netze T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Dabei gibt es allerdings Einschränkungen für verschiedene Anbieter: Debitel, Mobilcom und Simply. Diese können laut Avetana nicht oder nur mit gewissem Aufwand freigeschaltet werden.

Die Preise von Avetana in der Übersicht.

Um Handys zu lokalisieren, müssen sich Kunden online registrieren und ihren Account per E-Mail bestätigen. Danach muss ein Konto für das jeweilige Gerät eingerichtet werden. Geortet wird entweder online oder mit dem Handy per SMS-Abfrage. Neben herkömmlichen Mobiltelefonen lassen sich mit Avetana auch verschiedene GPS-Ortungsgeräte von Firmen wie Corscience oder Sanav orten.

Tiere oder Fahrzeuge, die mit den GPS-Geräten versehen sind, lassen sich auf diese Weise genauso lokalisieren wie Windows-Mobile-PDAs mit GPS-Modul, auf denen die kostenlose Software Phonetracker installiert ist. Die GPS-Ortung ist dabei mit 15 Cent günstiger als die Ortung über das Mobilfunknetz mit 49 Cent.

Ehebruch24: Vertrauen durch Kontrolle des Partners

Bei der Seite Ehebruch24 handelt es sich nicht um ein Kennenlern-Portal, sondern ebenfalls um einen Handy-Ortungs-Dienst. Bei den verfügbaren Netzen gibt es keine Einschränkung: T-Mobile unterstützt Ehebruch24 genauso wie Vodafone, Eplus und O2. Schnüffeln ohne das Wissen des anderen ist hier nicht erwünscht: Eine gegenseitige Ortungsgenehmigung ist nötig. Eine Einrichtungsgebühr entfällt, ebenfalls eine monatliche Pauschale. Die Kunden bezahlen für jede Ortung 99 Cent.

Handylokator: Mitarbeiter überwachen

Handylokator liefert eine interessante Idee für Firmen-Chefs: "Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Position von Mitarbeiterhandys." Wer wissen möchte, ob der Untergebene wirklich krank beim Arzt oder doch im Restaurant sitzt, zahlt 40 Cent pro Positionsbestimmung. Zumindest ist auch hier eine Zustimmung des Gegenübers per E-Mail unvermeidlich.

Stimmt derjenige zu, taucht er online namentlich in der Liste der ortbaren Handys auf und lässt sich beliebig lokalisieren. Mit einer Einschränkung: Die Tracking-Freigabe für ein bestimmtes Handy kann jederzeit durch Versenden einer Sperr-SMS wieder zurückgenommen werden.

Mista Vista: Keine monatlichen Kosten, aber happige Einzelpreise

Ortbar sind mit Mista Vista wie bei den anderen Anbieter nur Handys, deren Besitzer durch Versand einer SMS an ihren jeweiligen Mobilfunk-Provider ihr Einverständis zum Tracking gegeben haben. Eine monatliche Pauschale oder eine Einrichtungsgebühr fallen nicht an. Jede Ortung über Internet kostet dafür stolze 99 Cent und Mista Vista zählt damit zu den teuersten Anbietern.

Picos: Keine Bindung und Kostenkontrolle

Bei Picos fallen weder Grund- noch Einrichtungsgebühren an. Nach einer ersten kostenlosen Ortung kostet jede weitere 79 Cent. Zur Vorbeugung von Missbrauch setzt auch dieser Dienst eine Zustimmung der Mobiletelefon-Besitzer per SMS voraus. Die Lokalisierung läuft wie bei einem Großteil der anderen vorgestellten Anbieter übers Internet.

Track your Handy: Findet den Handy-Dieb

Diese Ortungsplattform dient vor allem dazu, gestohlene oder verlorene Handys zu finden. Die Nutzung von Track your Handy ist kostenlos, lediglich das Einrichten eines Accounts kostet so viel wie eine SMS (Preis je nach Netz Mobilfunkanbieter unterschiedlich). Das Prinzip: Ist das Mobiltelefon abhanden gekommen, veranlasst der angemeldete Nutzer eine so genannte Flash-SMS und lässt sein Handy orten.

Die Flash-SMS erscheint auf dem Display des Gerätes und soll den Dieb oder Finder ansprechen. Entweder enthält sie eine Warnung oder die Bitte, das Handy dem Besitzer zurückzugeben. Gleichzeitg lokalisiert Track your Handy den aktuellen Standort und zeigt ihn online abrufbar auf einer Karte an.

Eine Übersicht zu Anbietern von Handy-Ortungsdiensten und den Tarifen hat netzwelt in dieser Tabelle zusammengefasst.

Kommentare zu diesem Artikel

Gestohlene Handys finden, den Partner kontrollieren oder besorgte Eltern beruhigen: Handy-Ortung ist kinderleicht. Leider vereinfachen entsprechende Dienste auch den Missbrauch. Hier erfahren Sie, was erlaubt ist, wie die Ortung funktioniert und zu welchem Preis.

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  • Immorb schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    jetzt zeig mir einen, dem das passiert, der sich wegen irgendwelchen datenschutzrechten nicht das handy nehmen und die freundin orten würde! Ich würde das auch nicht machen.:cool: ich würde das Problem bei mir suchen.Warum geht sie fremd? vermutlich weil ich sie 1.) sexuell nichts biete?:cool: Also bin ich ein Fehlzünder? Oder 2.) ich bin zu blöd um eine Frau zu halten. In beiden Fällen würde ich kein Geld für eine Handy-Ortung ausgeben. Einige Sitzungen beim Seelenklempner wären besser investiert. Ps. Ein Mobilfunkgerät,besonders die neueste Generation,kann man Computer nennen. § 303b STGB Computersabotage Zitat: 2. Daten (§ 202a Abs. 2) in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, eingibt oder übermittelt wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Zitat Ende. m.f.G.
  • FreewareGuide schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    jetzt zeig mir einen, dem das passiert, der sich wegen irgendwelchen datenschutzrechten nicht das handy nehmen und die freundin orten würde! Ich. Erbärmlich, wirklich erbärmlich. Aber klar, Selbstjustiz, entscheide jeder selbst was wann für ihn legal ist. Und sich hinterher wundern, wenn man selbst ausgenommen und verarscht wird, weil andere sich auch nicht mehr an Regeln gebunden fühlen...:wall:
  • Immorb schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    4,99Eur/Woche (das sind 34 Cent pro Ortung). Zitat Ende meine (mittlerweile ex-)freundin ist vor ein paar wochen immer sehr spät nach hause gekommen und sagte, dass sie überstunden machen müsse... denkste!
    Zitat: superralf1
    Wie dumm muss man sein um für solche Tussi ein Abo abzuschliessen?:dash: m.f.G.
  • superralf1 schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    ich finde, auch wenn es vllt. gegen das gesetz verstößt, sollte man den partner kontrollieren dürfen, wenn wirklich eindeutige indizien vorliegen, dass er oder sie fremdgeht. meine (mittlerweile ex-)freundin ist vor ein paar wochen immer sehr spät nach hause gekommen und sagte, dass sie überstunden machen müsse... denkste!

    ich hab mir dann heimlich ihr handy geschnappt, des über www handy***** de aktiviert und herausgefunden, dass sie was mit meinem ehemaligen besten kumpel hatte.. schöne scheiße. jetzt zeig mir einen, dem das passiert, der sich wegen irgendwelchen datenschutzrechten nicht das handy nehmen und die freundin orten würde!
  • oekologischgut schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    In Anbetracht dieser Möglichkeiten überlege ich, wieder ohne Handy zu leben. Es ist ohnehin nicht nötig, überall erreichbar zu sein. Und es gibt ja Festnetz, womit man nicht aus der Welt ist.
  • Ernest schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon



    ---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

    wie kann man herausbekommen, ob das eigene Handy verbotener weisse georted wird. Kann ja auch sein, das eure Handys georted werden und ihr wisst gar nichts davon??
    Zitat: schokifan1962
    Über die Handynummer ist ein Handy nicht so einfach zu orten (siehe meinen Hinweis auf gewisse Handyanbieter). Allerdings kann eine Ortung des Handys durch Bluetooth erfolgen (ist allerdings nur auf ein paar Meter beschränkt möglich). Des weiteren ist die Ortung mit Bluetooth ungenau, da keine GPS-Daten übertragen werden. Ein Handy kann das andere also nur im Umkreis einiger Meter orten, gibt allerdings keinen Aufschluß darüber wo sich das angepeilte Handy befindet. Vielleicht gibt es hierfür ja auch Apps/Programme - keine Ahnung. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dann schalte die Bluetooth-Funktion an Deinem Handy einfach aus und aktiviere sie nur dann, wenn Du wirklich musst. Nebenbei gesagt, ist Bluetooth auch ein Stromfresser. Dein Handyakku leert sich bei permament eingeschaltetem Bluetooth also schneller.
  • glöckchen123 schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    wie kann man herausbekommen, ob das eigene Handy verbotener weisse georted wird. Kann ja auch sein, das eure Handys georted werden und ihr wisst gar nichts davon??
  • starlight schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    @sonja...mit illegalen methoden ist alles möglich.. wenn du aber solche bedenken hast...wechsel die telefonnummer...bei Prepaid kauf dir ne neue Karte und lass die alte sperren. Bei Vertrag bitte deinen Provider, dir wegen stalkings eine neue Nummer zu geben. Falls dir das immer noch zu unsicher ist, kann ich dir nur empfehlen, mal zur Polizei zu gehen und da um Rat zu fragen. Die haben mehr Möglichkeiten.
  • Sonja schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    Mich würde was anderes interessieren: ist es auch möglich, dass einer z. B. mein Handy abhört, wenn ich es neben mir liegen habe und mich mit jemandem unterhalte? Ich habe nämlich ein ganz anderes Problem: mein Ex ist ein wahrscheinlich ziemlich kranker Stalker und ich habe echt Angst vor dem Typen. Am Computer kennt er sich extrem gut aus (programmieren, hacken, Fernmeldetechnik) und ich habe den Verdacht, dass er nicht nur meine Position per Handy überwacht sondern auch noch Gespräche, die ich mit jemandem führe. Wäre das denkbar?
  • schokifan1962 schrieb Uhr
    AW: News - Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon

    ich habe eine ganz andere frage zu diesem thema,wie kann ich mich wehren wenn mein ex mich durch meine handynummer geortet hat und ich keine zustimmung gegeben habe???? schonmal vielen dank für die antworten

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Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon
Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon
Handy-Ortung ist die Antwort auf gestohlene Handys und untreue Partner: Netzwelt verrät, wie entsprechende Ortungs-Dienste arbeiten und was das Schnüffeln kostet.
http://www.netzwelt.de/news/71963-handy-ortung-spionieren-mobiltelefon.html
2008-08-14 19:54:00
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Handy-Ortung: Spionieren mit dem Mobiltelefon