UMTS-Pionier: Nokia 6630 im Test
Sprach- und Verbindungsqualität
Besser zugänglich als beim 7710 ist aber der Kartenslot für Speicherkarten. Statt erst das halbe Gerät auseinanderzunehmen, gibt das 6630 nach dem Öffnen einer seitlichen Abdeckung den Weg zu der MMC-Karte frei. Insgesamt stehen dem Nutzer so 74 Megabyte Speicher zur freien Verfügung - zehn Megabyte intern, und weitere 64 auf der im Lieferumfang enthaltenen MMC-Karte im Reduced-Size-Format.
Die Sprachqualität des 6630 ist gut. Der Anrufer ist klar und deutlich verständlich, und klingt wenig verfremdet. Die integrierte Freisprecheinrichtung leidet ein wenig unter dem eher durchschnitllichen Lautsprecher.
Menü und Bedienung
Kurz nach dem Einschalten zeigt sich das 6630 ausgesprochen aufgeräumt und abgeklärt. Eine Extra-Taste führt in ein klar gegliedertes Menü, welches sich vom Benutzer individuell anpassen lässt. So werden die verschiedenen Einträge wahlweise im "Gitter", oder als Liste angezeigt. Mit dem Joystick hat man schnell den gesuchten Eintrag markiert und ausgewählt.
Die vorinstallierte Software ist komplett, hält für den Nutzer jedoch keine Überraschungen bereit. Zwar sind mit Kalender-, Organizer- und Notiz-Tools die standardmäßigen Werkzeuge für das Geschäftsleben vorhanden. Für ein echtes Smartphone fällt das Programm-Paket aber zu dünn aus.
So lassen sich zwar Excel- und Word-Dokumente mit den installierten Programmen Quicksheet und Quickword betrachten. Diese müssen aber per E-Mail auf dem 6630 eingegangen sein, und können nicht selbst erstellt werden. PDF-Dateien lassen sich im Serienzustand des Handys überhaupt nicht anzeigen.
