UMTS-Pionier: Nokia 6630 im Test

Blendwerk: Protzige Kamera entpuppt sich als Durchschnitts-Linse

Den größten Teil nimmt ein 4 x 5 Zentimeter großes Display ein. Die Anzeige stellt maximal 65.536 Farben bei einer Auflösung von 176 x 208 Pixel dar. Übersetzt bedeutet das nackte Zahlenwerk ein gut auflösendes Display, welches zwar nicht zur Oberklasse gehört, in der Praxis aber mehr als ausreichend ist.

Direkt darunter schließt sich nahtlos ein recht vollgestopftes Tastaturfeld an. Zentrales Steuerelement ist ein Fünf-Wege-Joystick am oberen Rand. Trotz ihrer geringen Größe lassen sich die Tasten zielsicher finden. Alle Knöpfe haben einen klar definierten Druckpunkt, und lassen sich auch mit geschlossenen Augen treffsicher bedienen.

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Auf der Rückseite des grauen Gehäuses sitzt die obligatorische Kameralinse. Die kleine Öffnung nimmt Bilder der Umgebung mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel auf. Eine gummierte, leicht protzige Umrandung schützt die Kamera vor Kratzern. Die Kamera macht auf den ersten Blick zwar mächtig was her; entfernt man aber den Akkudeckel, wird schnell ersichtlich, dass es sich beim 6630 noch immer um ein Handy, und nicht um eine Digitalkamera handelt.

Kamera des Nokia 6630

Die Verarbeitung des 6630 ist gelungen, wenngleich auch nicht hochwertig. Die Vorderseite lässt bei der Haptik kaum Wünsche offen. Satt und zufrieden liegt das Nokia hier in der Hand. Doch auf der Rückseite offenbaren sich ein paar Verarbeitungsmängel. So sitzt zum Beispiel der bereits erwähnte Kamera-Ring mit deutlichem Spiel auf dem papierdünnen Akkudeckel. Doch für eine gute Verarbeitungsqualität waren die Finnen noch nie bekannt, wie sich bereits beim Test des Smartphones 7710 herausstellte.

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