Sichereres P2P dank Filterlisten
Anonymes Filesharing: IPs blocken
Filesharing
Filesharing ist und bleibt ein gefährliches Pflaster: Wer sich am Datentausch beteiligt, ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, muss mit Abmahnungen oder Klagen rechnen. Eine Möglichkeit ist, unerwünschte IP-Adressen softwareseitig auszusperren. So bleibt im Dunkeln, welcher User sich mit wem wegen welcher Datei verbunden hat.
Inhalt
- Unfreundlicher IP-Besuch
- Taktikfrage: Ausweichen oder Blocken?
- Unabhängig: PeerGuardian
- Froschfreuden: SafePeer
- Manko: Immer einen Schritt hinterher
In Tauschbörsen verläuft die Kommunikation der Teilnehmer über die IP-Adressen der Computer; so kann sichergestellt werden, dass die Datenpakete auch bei dem ankommen, der sie angefordert hat. Empfängt ein Filesharer - wie es in P2P-Systemen häufig der Fall ist - Daten von mehreren anderen Nutzern und sendet seinerseits Teile an Peers, sind die beteiligten IPs problemlos einsehbar.
Diesen Umstand machen sich auch Institutionen wie RIAA, MPAA oder MediaDefender zunutze: Sie nehmen scheinbar am Tauschgeschäft in Filesharing-Clients teil, indem sie Dateien anbieten oder bei anderen Nutzern herunterladen. Ihre Intention ist allerdings eine andere: Sie protokollieren die IP-Adressen, mit denen eine Kontaktaufnahme stattgefunden hat - der erste Schritt, um dem Datentausch rechtliche Schritte folgen zu lassen.
Mittlerweile ist die Wahrscheinlichkeit, sich in Tauschbörsen mit den IP-Adressen solcher Anti-P2P-Organisationen zu verbinden, sehr hoch. Das haben drei Forscher der University of California herausgefunden, indem sie im vergangenen Jahr Informationen aus den TCP-Protokollen sammelten. In einem netzwelt-Artikel erfahren Sie mehr zu diesem Thema.
Jetzt sind Sie dran.
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