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05.08.2007
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Spannender als ein öder Globus

Google Earth vs. Nasa World Wind

Weltall-Browser

Oberfläche von Apple inspiriert

Der Anfang wirkt vertraut: die große blaue Kugel aus der Weltraumperspektive. Im Gegensatz zu Google sind hier jedoch auf Wunsch auch Wolken zu erkennen. Die Bedienung ist ähnlich, aber nicht identisch. Ein Doppelklick zoomt wie gewohnt auf die betreffende Stelle ein. Auch hier hält die linke Maustaste die Erde fest und bewegt sie. Die rechte Taste arbeitet allerdings ein wenig anders: Sie rotiert die Erde und ändert den Neigungswinkel der virtuellen Kamera.

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Die Steuerleiste von NWW erinnert an Mac OS X.

Die Oberfläche des Programms besteht im Wesentlichen aus einer Steuerungsleiste mit mehreren Icons. Hier hat sich die Nasa offensichtlich stark von Apple inspirieren lassen. Denn die Leiste entspricht fast dem "Dock", der Taskleiste von Mac OS X. Wie beim Dock werden die Objekte vergrößert, wenn die Maus darüber fährt und kleine Dreiecke besagen, dass das jeweilige Objekt derzeit aktiv ist.

Freie Wahl des Satelliten

Der augenscheinlichste Unterschied zu "Earth": Bei World Wind kann der Nutzer zwischen verschiedenen Satelliten auswählen. Wichtiger Unterschied Nummer zwei: Es gibt ausschließlich Satellitenbilder. Luftbildaufnahmen, die besonders detailreich sind, gibt es hier nicht. Glatter Punktabzug. Nur über ausgewählten Städten der USA ließ die Nasa Satelliten mit höherer Auflösung aufnehmen und auch diese kommen bei weitem nicht an Google heran.

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Kein Bilderrätsel, sondern die Bonner Innenstadt und der Rhein

Der Standardsatellit, der in World Wind die gesamte Erde abdeckt, hat gerade einmal eine Auflösung von etwa 15 Metern pro Pixel. Nicht einmal Straßenzüge sind so zu erkennen. Der "USGS Urban Area Ortho", der einigen Großstädten mehr Details verleiht, hat eine Auflösung von mehreren Pixeln pro Meter. Damit sind bereits Autos und Bäume sichtbar und doch bleibt auch diese Weltraumansicht hinter den Luftbildaufnahmen aus dem Flugzeug von Google Earth zurück. Besonderheit von World Wind: Unter der Ansicht "USGS Topo Maps" steckt echtes, gezeichnetes Kartenmaterial wie im Atlas. So wirkt der blaue Planet tatsächlich wie ein Globus im Erdkundeunterricht.

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Atlasansicht in Nasa World Wind
(Klick vergrößert.)


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