Google Earth vs. Nasa World Wind

Oberfläche von Apple inspiriert

Der Anfang wirkt vertraut: die große blaue Kugel aus der Weltraumperspektive. Im Gegensatz zu Google sind hier jedoch auf Wunsch auch Wolken zu erkennen. Die Bedienung ist ähnlich, aber nicht identisch. Ein Doppelklick zoomt wie gewohnt auf die betreffende Stelle ein. Auch hier hält die linke Maustaste die Erde fest und bewegt sie. Die rechte Taste arbeitet allerdings ein wenig anders: Sie rotiert die Erde und ändert den Neigungswinkel der virtuellen Kamera.

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Google Earth vs. Nasa World Wind
Die Steuerleiste von NWW erinnert an Mac OS X.

Die Oberfläche des Programms besteht im Wesentlichen aus einer Steuerungsleiste mit mehreren Icons. Hier hat sich die Nasa offensichtlich stark von Apple inspirieren lassen. Denn die Leiste entspricht fast dem "Dock", der Taskleiste von Mac OS X. Wie beim Dock werden die Objekte vergrößert, wenn die Maus darüber fährt und kleine Dreiecke besagen, dass das jeweilige Objekt derzeit aktiv ist.

Freie Wahl des Satelliten

Der augenscheinlichste Unterschied zu "Earth": Bei World Wind kann der Nutzer zwischen verschiedenen Satelliten auswählen. Wichtiger Unterschied Nummer zwei: Es gibt ausschließlich Satellitenbilder. Luftbildaufnahmen, die besonders detailreich sind, gibt es hier nicht. Glatter Punktabzug. Nur über ausgewählten Städten der USA ließ die Nasa Satelliten mit höherer Auflösung aufnehmen und auch diese kommen bei weitem nicht an Google heran.

Google Earth vs. Nasa World Wind
Kein Bilderrätsel, sondern die Bonner Innenstadt und der Rhein

Der Standardsatellit, der in World Wind die gesamte Erde abdeckt, hat gerade einmal eine Auflösung von etwa 15 Metern pro Pixel. Nicht einmal Straßenzüge sind so zu erkennen. Der "USGS Urban Area Ortho", der einigen Großstädten mehr Details verleiht, hat eine Auflösung von mehreren Pixeln pro Meter. Damit sind bereits Autos und Bäume sichtbar und doch bleibt auch diese Weltraumansicht hinter den Luftbildaufnahmen aus dem Flugzeug von Google Earth zurück. Besonderheit von World Wind: Unter der Ansicht "USGS Topo Maps" steckt echtes, gezeichnetes Kartenmaterial wie im Atlas. So wirkt der blaue Planet tatsächlich wie ein Globus im Erdkundeunterricht.

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Atlasansicht in Nasa World Wind
(Klick vergrößert.)

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 31 Beiträge

google earth bezieht sich auf die nasa bilder also verstehe ich nciht wieso die bilder verschiedensein solten

Was genau meinst du mit Aktualität der Kommentare? Hat einer was davon gesagt, dass das Programm aktuell wäre? Verstehe irgendwie den Sinn Deines Kommentares nicht.

Das Programm ist komplett überaltet.Die Aktualität der Kommentare ist Beispielhaft.

ich finde nasa besser, da darf man, weil public domain, die bilder für eigene projekte nutzen. bei google ist es echt nervig mit den ganzen auflagen und verboten. außerdem wird beim google-grafiksatz (wenigstens bei...

wie macht man des ??

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