Spannender als ein öder Globus
Google Earth vs. Nasa World Wind
Patrick Woods
Ein Rundflug über den blauen Planeten, fremde Länder erkunden oder die Geografiekenntnisse aufpolieren: Mit interaktiver Geo-Software macht Erdkunde mehr Spaß als mit dem Atlas oder Globus. Zusätzliche Informationen bringen Hintergrundwissen und nützliche Erweiterungen sorgen für echten Mehrwehrt.
Wer auf dem Computer die Erde umfliegen möchte, darf keinen zu schwachbrüstigen Rechner besitzen: Mindestens 512 Megabyte RAM sollte der PC haben sowie eine möglichst aktuelle Grafikkarte. Nicht auf jedem Computer läuft die Software richtig: Auf einem Testrechner fror World Wind zuverlässig ein, während Google Earth auf dem gleichen System durch Schwächen in der Grafikdarstellung auffiel.
Inhalt
- Google Earth
- Googles Bildersammlung
- Die Praxis
- Overlays bieten Mehrwert
- Umfangreich und erweiterbar
- Nasa World Wind
- Oberfläche von Apple inspiriert
- Freie Wahl des Satelliten
- Für Hobby-Astronomen
- Information in Scheiben
- Stärken und Schwächen
- Auf Erkundungstour
- Fazit
Googles Geo-Software ist der Platzhirsch der digitalen Globen. Atlas, Routenplaner, Branchenverzeichnis - Google Earth vereint vieles in einem. Das Programm des Suchmaschinenbetreibers ist das mit Abstand bekannteste auf diesem Sektor. Die Software gibt es sowohl für Windows, Linux als auch für Mac OS X. Die Einrichtung ist denkbar einfach. Nach dem Download des etwa 15 Megabyte großen Installers landet die Software ohne Probleme auf der Festplatte.

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Mit Google Earth fremde Städte erkunden
(Klick vergrößert.)
Google Earth lädt die Bilddaten je nach Bedarf direkt vom Server. Ohne bestehende Internetverbindung geht hier nichts. Diese sollte zudem nicht zu knapp bemessen sein: Ein großer Zoom oder Schwenk kann Datenverkehr im Megabytebereich verursachen. DSL sollte es also schon sein, damit die Welterkundung am Bildschirm nicht zur Geduldsprobe wird. Kein Wunder, der aktuelle Umfang der gesamten Bilddaten von Google Earth wird auf 150 Terabyte geschätzt.
Die Software basiert auf dem Programm "Keyhole", das Google im Jahr 2004 übernahm. Neben der kostenlosen Basisversion "Google Earth" existieren zwei kostenpflichtige Alternativen: die "Plus"-Variante, die GPS-Daten lesen kann und es erlaubt, Gebäude zu erstellen, und eine "Pro"-Version. Letztere unterstützt den Import von Geodaten aus dem Bereich der professionellen Geoinformationssysteme. Für den normalen Anwender reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Im Gegensatz zur ersten Version von Google Earth ist die aktuelle Variante komplett auf Deutsch gehalten.
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Ich finde Google Earth ist total cool!
ja, ist es auch ;-)
ja aber mal voll
Saucool ;-)
Google Earth bieten bei weitem mehr Möglichkeiten (allein die 3D Ansicht(en)) und ist meiner Meinung nach WESENTLICH schneller als NWW !
RESPECT .. GOOGLE
Als Admin in der Schule habe ich beide Programme installiert und ausprobiert. Es stellt sich aber Frage nach der Aktualität der Bilder.
z.B. in meiner Gegend wurde eine Autobahn gebaut, und war schon vor ca. 1 Jahr fertig, ist aber auf den "Sattellitenbildern" noch immer nicht zu sehen.
(die sollte auch mittels Google Map auf der rechten Hälfte des Ausschnitts auf http://vratnik.mojblog.hr/ - ganz unten - beinahe vertikal verlaufen...)
Zitat:
Wenigstens die Baustelle? Der Großraum Bonn wartet auch mit zwei bis drei Jahre alten Bildern auf. Das ist nett, weil man sich nochmal retrospektiv über gewisse Baustellen ärgern kann, die einem vor drei Jahren schon auf den Keks gegangen sind ;-)
Aber was ist mit dem Mond???
Den bietet NWW schließlich inclusive!!!
cooler geht s nicht
aber echt eyyy so unaktuel
schau mal aufs artikeldatum....
Aber die bilder sind ja schon uralt
also ich bin begeistert von google earth. es ist zwar am anfang ein bischen unscharf aber nach kurzer zeit wird es gut. tolles programm. meine freundin hat auch google earth und dank ihr hab ich es mir geholt.
by sims
Zum Artikel:
Google besitzt keine Satelliten, erst recht keine 287. ;-))
Von 1959 bis heute wurden aber 287 Satelliten dieses Typs in den Weltraum geschossen. Vermutlich hatten die Gründer der Firma Keyhole bei der Namensgebung diesen Satellitentypen im Hinterkopf.
Achja die Firma Keyhole gibt es auch erst seit 2001.
Den Mond gibt's hier:
http://moon.google.com/
Und wer mehr will als Google Earth, sollte mal Celestia ausprobieren:
http://www.shatters.net/celestia/
Ach... und World Wind hat keine 3D-Ansichten???
Nasa World Wind hat mir eine vil zu schlechte Auflösung, dafür sind die Bilder, wenn man dann mal was drauf erkennen kann, aktueller. Insgesamt beindruckt mich Google Earth mehr. Das ist viel toller.
Der Artikel ist ziemlich mangelhaft. Viele Ungenauigkeiten und schlecht recherchiert. Der Abschnitt mit den Satelitten ist ein Witz. Es wurde auch nicht erwähnt, dass die NASA World Wind Bilder "public domain" sind, im Gegensatz zu Google Earth. Kurz gesagt, Google Earth ist kommerziell, während NWW eher dem Geist der Wissenschaft entspricht (Sourcecode auf "sourceforge"). Richtig ist aber, dass NWW ordentlich Ressourcen benötigt. Sind diese jedoch vorhanden, dann NWW enorme Vorteile gegenüber Google Earth (Details auf der NWW Homepage). Fazit: Lasst Eure Meinungsbildung nicht durch amateurhafte Artikel beeinflussen ;-)
Ich kapier kein Wort.
Aber als ich Nasa World Wind runtergeladen habe, habe ich nur den Mond bekommen. Ich finde Google Earth besser.
Na ja.Aber nicht alle Stätte sind deutlich fotografiert.Schade.
Also Paderborn kann man deutlich und gut sehen aber Winterberg ganz schlech.Meiner meinung nach,das Programm ist einfach zu schwach!!!
Ich möchte anmerken dass das mit der area 51 nicht ganz richtig ist...
denn ich habe auch google earth zu hause und wenn ich auf diese stelle gehe wo sie eigentlich sein sollte, dann kommt eine landschaft die gar nicht zu dem rest passt...
Ich hatte zuerst NWW, womit ich unzufrieden war. Bei grossen Städten wie z.B New York, brauchte es 10 Minuten. Teilweise brach die Verbindung auch ab. Ich bin mir sicher, dass es damals nicht an meiner DSL 1000 Leitung lag.
Heute habe ich DSL 2000, und NWW läuft noch immer nicht gut. Ok, dann holte ich mir Google Earth, und war begeistert. Das ist mindestens 10 mal so schnell, und ich kann auch endlich mal meinen Ort hoch auflösend sehen, und nicht nur die baknackten Ami Städte.
es sollte vlt. noch erwähnt werden, dass er zusatzmaps für deutschland wie z.b. ruhrgebiet u.a. zum download gibt.
damit hat man in deutschland auch auflösungen mit 1km pro pixel.
somit ist für mich persönlich nasa der klarer sieger.
Vielleicht hast du ja die Mondversion runtergeladen?
hier brauch man ja stunden bis man das rausbekommen hat
Also bei mir funzen im NWW die 3D Ansichten nicht. woran könnte das liegen?
Grafik Karte und DirectX sind ok...
Brauch man da noch was zusätzlich?
wie macht man des
??
ich finde nasa besser, da darf man, weil public domain, die bilder für eigene projekte nutzen. bei google ist es echt nervig mit den ganzen auflagen und verboten. außerdem wird beim google-grafiksatz (wenigstens bei maps.google.com) ständig der google-schriftzug übergeblendet. das finde ich wirklich störend. auch wenn nasa um einiges langsamer und speicherfressende ist, unterstütze ich es lieber.
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