Zennström gesteht Schwächen ein
Skype-Boss: Schwache Leistung?
Skype-Gründer und CEO Niklas Zennström hat Schwächen bei Skype zugegeben, wie die Netzeitung unter Berufung auf die Financial Times Deutschland berichtet. Vor allem im Vergleich zu herkömmlicher Telefonie leide Skype unter wechselnder Sprachqualität.
Weiterhin nennt Zennström laut Netzeitung unterbrochene Gespräche als Schwachstelle. Das sehe man aber nicht so kritisch, so Zennström. Außerdem kam er auf die Nutzerzahlen von Skype zu sprechen:
Schöne Zahlen
40 Millionen seien es, und davon ein drittel Firmenkunden, die Skype zur Kosteneinsparung bei Ferngesprächen nutzten. Damit widersprach er einer Studie, nach der nur fünf Millionen Menschen Skype tatsächlich nutzen würden.
In der Studie der britischen Marktforscher Point Topic ging es um die Skype-Zahlen vom April 2005: Laut Skype war das Programm zu diesem Zeitpunkt 100 Milionen Mal heruntergeladen worden; 35 Millionen Nutzer seien registriert. Ponit Topic aber meint, dass nur 5,3 Millionen Menschen Skype wirklich nutzen würden.
Laden und nie benutzen
Point Topic vermutet dahinter das Freeware-Phänomen: Die Software werde heruntergeladen, aber nicht oder nur selten genutzt. Die Nutzerzahl rechneten sie folgendermaßen aus: Sie nahmen an, die tägliche normale Telefonierdauer betrage sieben Minuten, und teilten die tägliche Telefonierdauer, die von Skype veröffentlicht wird, durch eben diese sieben Minuten.

Für kontaktfreudige Zocker: Ein neues Headset für die PlayStation Portable (PSP) ermöglicht Skype-Telefonate über WLAN. Statt sich wie früher Peripherie und die notwendigen Kabel zusammenzusammeln, bietet Sony jetzt ein Komplett-Paket für etwa 20 Euro an.
Der VoIP-Anbieter Skype hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona am gestrigen Montag die finale Version seiner Software für Symbian-Geräte vorgestellt. Offiziell unterstützt das Telefonie-Programm 20 Nokia-Smartphones der neusten Generation.
Erfreuliche Nachrichten für Skype-Fans: Die Software ist nun auch mobil für einige Smartphone-Modelle von Nokia erhältlich. Nutzer von Symbian-Handys können sich die Anwendung kostenlos im Nokia Ovi Store herunterladen. Skype kündigte an, seine Software bald auch für weitere Hersteller zur Verfügung zu stellen.
Skype geht an die Börse. Das Unternehmen plant, Aktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar auszuschütten. Wann die Emission startet und wie viele Wertpapiere gehandelt werden, ist jedoch unklar.
8,5 Milliarden US-Dollar: Diese Summe zahlt Microsoft, um Skype zu übernehmen. Der Deal soll noch heute, 10. Mai, bekannt gegeben werden. Für Microsoft wäre es die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.




