Desperate Zootiere

Kurztest: Madagascar

Der jüngste Streich der "Shrek"-Macher hat die deutschen Kinos erreicht. Von Activision gibt es das dazugehörige Spiel.

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Madagascar - Madagascar
Madagascar

Zehn Zoojahre hat Zebra Marty auf dem gestreiften Buckel - das reicht. Zusammen mit der gramgebeugten Giraffe Melman, der smarten Nilpferddame Gloria und dem selbstgerechten Löwen Alex ergreift das vorlaute Huftier die Flucht.

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Die Handlung des Spiels folgt der Filmvorlage. So gerät das Quartett aus dem New Yorker Zoo mitten hinein in den Dschungel der Großstadt, landet später auf einem Schiff, um nach einer Pinguinmeuterei schließlich vor den Küsten Madagaskars zu stranden.

Tierische Kunststücke

Wettrennen, Hüpfpassagen, Schleicheinlagen, gewaltfreie Kämpfe und Kranmanöver à la "Half Life 2" erwarten den Spieler, der abwechselnd die Rolle eines der vier Zootiere übernimmt. Jeder Charakter verfügt über individuelle Fähigkeiten. Gloria ist trotz ihrer Nilpferdpfunde erstaunlich flink, Melman weiß die langen Giraffenbeine als Propeller zu nutzen, Marty teilt beherzte Tritte aus und der sprunggewaltige Alex brüllt so nachhaltig, dass jedermann die Flucht ergreift. Einige Passagen absolviert man in der Gestalt eines paramilitärischen Pinguins.

Madagascar


Die Präsentation des Spiels ist anständig, von der Qualität des Leinwandoriginals aber Lemurensprünge entfernt. Merklich dichter beisammen liegen Spielanfang und -ende, nach maximal fünf Stunden ist das sympathische Tierabenteuer vorbei. Immerhin lassen sich mit speziellen Münzen, die während des Hauptspiels gesammelt werden, diverse Minigames kaufen. Wo? Im so genannten Zoovenier-Shop.

Fazit: Ebenso kurzweiliges wie kurzes Jump&Run, das eher an jüngere Spieler gerichtet ist.

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