Arcor, T-Online und one4movie: Video-on-Demand-Dienste im Vergleich
Technik: Bildqualität und Downloadverfahren
one4movie zieht die monatliche Gebühr per Bankeinzug ein. Im Gegensatz zu Arcor und T-Online müssen Kunden allerdings eine dreimonatige Vertragsbindung mit dem Anbieter eingehen. Wer aussteigen will, muss mindestens sechs Wochen vor Vertragsende schriftlich kündigen.
In Sachen Technik setzen alle drei Unternehmen auf Microsoft: Sowohl der Video-Codec als auch das Digital Rights Management (DRM), mit dem die Filme vor digitaler Vervielfältigung geschützt sind, stammen von dem Softwareriesen.
Wer bei einem der drei Anbieter einen Film herunterladen will, muss daher sowohl den Internet Explorer als auch den Windows Media Player nutzen; Mac- und Linux-Nutzer sperren die Video-on-Demand-Anbieter so aus.
Arcor bietet beste Video-Qualität
Da alle drei Unternehmen ihre Filme mit dem WMV-Codec komprimieren, ist die Qualität der Videos relativ leicht anhand der Datenraten vergleichbar. Hier hat derzeit Arcor die Nase vorn: In der höchste Qualitätsstufe, in der allerdings nur ein Teil der Filme verfügbar ist, kodiert das Unternehmen die Videos mit einem Datendurchsatz von 2000 Kbit/s. Zum Vergleich: T-Online bietet Filme derzeit mit einer maximalen Datenrate von 1456 Kbit/s, bei one4movie sind die Filme mit bis zu 1592 kbit/s kodiert.
In der höchsten Qualitätsstufe ist bei allen drei Anbietern Surround-Sound inklusive: Während jedoch bei T-Online nur mit Dolby Pro Logic II simulierter Raumklang aus den Boxen schallt, können Kunden bei Arcor und one4movie ihr Wohnzimmer mit echtem 5.1-Klang in ein Heimkino verwandeln.
Arcor ist der einzige Anbieter, der sämtliche Filme als Download-Files anbietet. Wer sich einen Film anschauen möchte, muss dank des so genannten Progressive Download jedoch nicht warten, bis die Datei vollständig auf der Festplatte angekommen ist.
