Logitechs edelste Fernbedienung im Test
Universal-Macht mit Farbdisplay: Logitech Harmony 885 im Test
Farbdisplay, USB-Anschluss, Ladestation, 55 Tasten - mit normalen Fernbedienungen hat die Harmony 885 in etwa so viel am Hut, wie der Papst mit Strapse und BH. Obwohl beide für eine gewisse Behaglichkeit im Wohnzimmer sorgen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird ferngesteuert
- 2Zuviel Hightech des Guten
- 3So funktioniert die Installation der Harmony
- 4Senden aus allen Lebenslagen
Surround-Receiver, DVD-Player, CD-Player, Fernseher und DVB-T-Empfänger - jedes Gerät verlangt nach einem eigenen Signalgeber. Das Chaos auf dem Wohnzimmertisch ist vorprogrammiert. So genannte Universalfernbedienungen versprechen hier schnelle Abhilfe. Denn sie steuern alles, was einen Infrarotempfänger hat.
Alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird ferngesteuert
Bislang setzten die Hersteller aber eine zeit- und nervenaufreibende Erstinstallation vor den entspannten Kinoabend in den eigenen vier Wänden. Tabellen mussten gewälzt, und kryptische Zahlenkombinationen unter Zeitdruck auf zu kleinen Tasten abgetippt werden.
Logitech will mit der Harmony alles anders, und vor allem besser machen. Auf den ersten Blick sieht die Hightech-Steuerung aus wie eine, nun ja, wie eine Slip-Einlage. Die geschwungene Form hat den Vorteil, dass die 885 sehr angenehm in der Hand liegt. Muss sie auch, denn wer seinen kompletten Technik-Haushalt tagtäglich vom Handgelenk aus steuern möchte, ärgert sich über eine unausgewogene Ergonomie. Die 160 Gramm Lebensgewicht können auch von Kinderhänden gehoben werden.
