Latitude X1: Dells leichtestes Notebook im Test
Laufzeit und Gewicht
Da das Dell Latitude X1 wie das Sony Vaio X505VP über einen 1,1 Gigahertz schnellen Pentium M in der Ultra-Low-Voltage-Variante verfügt, schneidet es bei den System-Benchmarks von Sandra auch ähnlich gut ab. Lediglich der DDR2-Arbeitsspeicher arbeitet beim Latitude X1 deutlich schneller, während die sonst marginalen Unterschiede kaum der Rede wert sind. Im PCMark04 erreicht das X1 wiederum über 300 Punkte mehr.
Beim Spiele-Test zeigen sich wiederum deutlichere Unterschiede zu Gunsten des X1. Während das Sony Vaio X505 noch über Intels älteren, integrierten Grafikchipsatz "Extreme Graphics 2" verfügt, kann das Dell Latitude X1 mit dem neuen "Graphics Media Accelerator 900", kurz GMA900, aufwarten. Damit lässt es nicht bloß das Sony Vaio X505, sondern auch das Alienware Sentia mit zwei Gigahertz weit hinter sich. Für aktuelle 3D-Shooter eignet sich jedoch keines der genannten Subnotebooks.
Für die Ermittlung der Laufzeit aktivieren wie alle möglichen Energiesparmaßnahmen des Latitude X1. Dazu stellen wir die integrierte Netzwerkkarte für den Akkubetrieb ab, lassen Wireless LAN eingeschaltet und senken die Bildschirmhelligkeit auf zwei Stufen unter dem Maximum. Ferner trimmen wir die integrierte Grafik auf geringsten Energieverbrauch. Nun lassen wir eine Audio-CD mit einer Länge von 51 Minuten und 16 Sekunden einmal komplett durchlaufen und das X1 die übrige Zeit im Leerlauf.
Dem Standardakku mit 27 Wattstunden geht schon nach einer Stunde und 50 Minuten die Puste aus. Hier lohnt sich das leistungsfähigere Modell mit 54 Wattstunden und bedeutend mehr Durchhaltevermögen. Drei Stunden und 26 Minuten Laufzeit kosten allerdings 92,80 Euro zusätzlich. Dabei steigt auch das Gewicht von gemessenen 1,16 auf 1,31 Kilogramm.
Schwächen und Stärken
In der uns vorliegenden Konfiguration wirkt das Latitude X1 mit 1.838 Euro nicht gerade günstig. Allerdings bleibt hier zu bedenken, dass wir in der ultraportablen Klasse schon Modelle für knapp 2.300, 2.500 und 3.000 Euro testeten. Dank der weitestgehend freien Konfigurierbarkeit beginnt der Einstieg in die Welt der leichten Subnotebooks schon bei vertretbaren 1.252 Euro.
Das Bild des Latitude X1 mag nicht das beste sein, das externe optische Laufwerk und spartanische Schnittstellenaufgebot manche stören - dafür liegen die Stärken bei geringem Stromverbrauch, dem extrem niedrigen Gewicht sowie der guten Verarbeitung. Dabei reicht die Leistung für alltägliche Anwendungen wie Internetsurfen, Office-Programme und gelegentliche Bildbearbeitung vollkommen aus. Auch Spieler können sich darüber freuen, unterwegs die ein oder andere Runde Quake III zocken zu können.
Die wichtigsten Daten finden Sie auf der nächsten Seite.
Links zum Thema
- Test: Samsung X20 XVM 1600 III
- Test: Dell Inspiron 9300
- Test: Sony Vaio S4M
- Test: Asus A6700K mit AMD Turion 64
- Test: Asus W5600A
- Test: Sony Vaio X505VP
- Dell
- Test: Alienware Sentia
