Latitude X1: Dells leichtestes Notebook im Test

Tastatur und Touchpad

Innerhalb des eng bemessenen Spielraums, den die starke Blickwinkelabhängigkeit dem Betrachter lässt, ist die Bildqualität noch als gut zu bezeichnen. Dabei wirkt die Schwarzdarstellung recht satt, während die Farben jedoch etwas matt erscheinen. Begrüßenswert finden wir neben der hohen Helligkeit jedoch, dass es auf der Oberfläche des Displays nicht zu Spiegelungen kommt.

Die von Hause aus verbauten Eingabegeräte lassen nur wenige Wünsche offen. So lässt sich auf der Tastatur dank normal großer Tasten sehr gut arbeiten, außerdem kommen die kurzen Anschlagswege mit geringem Widerstand auch besonders flinken Schreibern entgegen. Dass die Tasten etwas wacklig in ihren Halterungen stecken, fällt zumindest dem Tester beim Tippen nicht negativ auf. Mit dem rauhen Fingerfeld des Touchpads kann der Mauszeiger präzise bewegt werden.

Dank der kleinen Abmessungen gelangen wir schnell von einem Ende des Bildschirms zum anderen. Die Tasten geben keine lauten Klickgeräusche von sich und vermitteln dabei ein gleichermaßen sattes wie festes Druckgefühl. Der vertikale Bildlauf erfordert etwas Übung, sonst saust der Scrollbalken viel zu schnell nach oben oder unten. Die billige wirkende Optik ist nicht gerade ein Blickfang, doch die Augen sind ohnehin die meiste Zeit aufs Display gerichtet.

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Spartanisch bestückt

Obwohl unter der Haube des X1 kein Platz für ein optisches Laufwerk verloren geht, wird dieser Freiraum nicht für zusätzliche Schnittstellen genutzt. Mit nur zwei USB-Anschlüssen, von denen einer beim Anschluss der externen D-Bay wegfällt, ist das Subnotebook nur sehr spartanisch ausgestattet. Immerhin bietet es zusätzlich noch Standard-Schnittstellen für FireWire, Mikrofon, Kopfhörer, Netzwerk, Modem und Monitor.

Mehr als eine Selbstverständlichkeit sind dafür die integrierten Möglichkeiten zur drahtlosen Vernetzung wie Bluetooth und Wireless LAN. Als überaus praktisch für die Bearbeitung der digitalen Urlaubsbilder können sich die Anschlüsse für Speicherkarten der Formate SD und Compact Flash erweisen. Schade nur, dass das X1 im Gegensatz zum Sony Vaio X505 nicht nachträglich durch PCMCIA-Karten erweitert werden kann.

Klangqualität

Wie bei vielen Subnotebooks üblich, kracht und scheppert es auch beim Latitude X1 schon bei niedriger Lautstärke. Insgesamt klingt die Wiedergabe aus dem einzelnen Lautsprecher unangenehm schrill und dürfte alle domestizierten Vierbeiner mit sensiblen Hörorganen in die Flucht schlagen, die sich gerade in der näheren Umgebung aufhalten. Doch zum Glück gibt es ja schon gute Kopfhörer ab etwa 30 Euro, die alternativ auch vom eigenen musikalischen Begleiter stammen können.

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