Musicload ist und bleibt Marktführer in Deutschland
Online-Musikdienste: Wer verkauft was und wieviel?
Nachdem unsere Inventur hoffnungslos veraltete Zahlen präsentiert hatte, haben wir noch einmal bei allen Musikdiensten nachgefragt. Herausgekommen ist der Ist-Stand des deutschen Online-Musikmarktes. netzwelt.de zeigt, wer die meisten Songs verkauft und wer das größte Sortiment hat.
Da mittlerweile etliche deutsche Musikdienste am Start sind, haben wir bei der aktuellen Bestandsaufnahme auf ausländische Dienste verzichtet. Außerdem ist der Unterschied zwischen den amerikanischen und deutschen Musikdiensten nicht mehr so groß wie noch vor zwei Jahren, dass wir diese als Beispiel heranziehen müssten.
iTunes hat das größte Sortiment
Mit Abstand am wenigstens Downloads bietet der kleine Indie-Dienst finetunes an, der neben Vitaminic der einzige reine MP3-Dienst ist. Am meisten Songs bietet der internationale Top-Verkäufer iTunes Music Store mit sage und schreibe 1,3 Mio Titel im Sortiment. Alle anderen Musikdienste liegen in etwa gleichauf bei 300-700.000 Songs.
| Wie viele Songs bieten die Musikdienste? | ||
|---|---|---|
| Musikdienst | Sortiment | Verkaufte Songs/Monat |
| Karstadt (OD2)* | 570.000 | 50.000 |
| one4music* | 450.000 | 13.000 |
| Musicload* | 520.000 | 1.000.000 |
| AOL | 500.000 | 500.000 |
| finetunes* | 60.000 | 30.000 |
| MediaOnline (24/7)* | 700.000 | 100.000 |
| iTunes Music Store | 1.300.000 | 400.000 |
| Sony | 300.000 | 100.000 |
Die Anzahl der Downloads ist allein aber nicht entscheidend für den Erfolg, sprich für die Verkaufszahlen, eines Musikdienstes. Das zeigt das Beispiel des Branchenprimus iTunes Music Store. Während der Apple Musikdienst weltweit unbestritten die Nummer 1 ist, kommt er in Deutschland nicht an den Portalen T-Online und AOL vorbei. Beide verkaufen mehr Songs als Apple.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iTunes hier.
