Unerkannt im Netz
Anonymes Filesharing: Möglichkeiten und Tools
Abmahn- und Klagewellen der Unterhaltungsindustrie überziehen nach einem Rundumschlag in den USA auch Europa. Doch P2P-Nutzer haben durchaus Möglichkeiten, gegenzusteuern: Beim anonymen Filesharing kann die eigene Identität in Tauschbörsen so weit verschleiert werden, dass die eigene IP-Adresse nicht ins Visier genommen werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt:
- 2Löchrige P2P-Netze: So werden Filesharer entlarvt
- 3IP-Adresse verschleiern: Heiland Proxy
- 4Das Proxy-Netzwerk TOR in Aktion (Klick vergrößert).
- 5Proxy-Netze und P2P - Ein Widerspruch?
- 6TOR-Knotenpunkte nach Land sortiert (Klick vergrößert).
- 7Anonymes Filesharing im I2P-Netz
- 8IP-Blocker als hinterherhinkende Alternative
Inhalt:
- Löchrige P2P-Netze: So werden Filesharer entlarvt
- IP-Adresse verschleiern: Heiland Proxy
- Proxy-Netze und P2P - Ein Widerspruch?
- Anonymes Filesharing im I2P-Netz
- IP-Blocker als hinterherhinkende Alternative
Löchrige P2P-Netze: So werden Filesharer entlarvt
Um einen Filesharer des illegalen Datentauschs bezichtigen zu können, sind zwei Informationen notwendig: Als erstes muss festgestellt werden, ob eine bestimmte IP-Adresse sich am Down- und vor allem Upload von urheberrechtlich geschütztem Material beteiligt. In den Netzwerken von Kazaa, eMule und Co. läuft dieser Datentransfer zumeist über Shared Folders, freigegebene Ordner also.
Das Aufspüren der urheberrechtlich geschützen Inhalte geschieht automatisch durch Crawler-Algorithmen, die beispielsweise freigegebene Ordner durch Download-Zugriffe entdecken und dann auf der Grundlage einer Prüfsumme die Dateien verifizieren. Und eine solche Datei im Shared Folder zu haben ist technisch und rechtlich gleichzusetzen mit dem illegalen Anbieten der Inhalte für Dritte.

Freigegebene Ordner in Kazaa bergen Risiken.
(Klick vergrößert)
Im Bittorrent-Netzwerk existieren solche Ordner in den meisten Fällen nicht: Hier setzen Industrie oder speziell beauftragte Firmen falsche Tracker von besonders interessanten Dateien auf, über die dann die P2P-Clients Zugriff erlangen. Dem Filesharer fällt daran nichts auf, auf der anderen Seite allerdings werden fleißig IP-Adressen der User gespeichert, die Kontakt zum Tracker herstellen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 37 Beiträge
Ich würde ja z.B. BitComet über das Tornetzwerk weiterleiten (IP: 127.0.0.1 Port: 9050) und im Hintergrund zwei VPN-Netzwerke über die Tools Cyberghost und Hotspot Shield aufbauen. Dann hat man zwar nur noch 70kbs...
@torstn33 Ein guter Rat:Laß bloß die Finger von Bear, Kazaa oder Limewire. Die stehen unter vollen Beschuss. Da ist der Ärger vorprogrammiert. Bärenklau1
wollte mal nachfragen: kommt es wegen strafverfolgung eigentlich auch darauf an was für files man shared ? ich lade schon ziemlich viel runter allerdings 99 % altes zeugs das kaum einer kennt. wenns mal was...
Zitat: Also ich hab' wenig Plan von FileSharing & Co., ich blick da einfach net durch. Deswegen wollt ich mal diejenigen mit Ahnung fragen. Ich hab Limewire und ich downloade vielleicht 3 oder 4...
Also ich hab' wenig Plan von FileSharing & Co., ich blick da einfach net durch. Deswegen wollt ich mal diejenigen mit Ahnung fragen. Ich hab Limewire und ich downloade vielleicht 3 oder 4 Songs im Monat, mal weniger...