Fusselhintern auf Abwegen

GPS-Überwachung: Wenn der Hund die Biege macht

Hundebesitzer kennen das Problem: Einen Moment nicht aufgepasst und schon haben sich Hasso, Lara, Teddy oder Eika irgendwohin verkrümelt. Hunde sind ja auch leicht ablenkbar, Kaninchen oder Rehe sind prima Sportgeräte und irgendwann gehen Herr oder Frau Hund dann im Wald verschütt. Ein neuartiges GPS-Halsband soll nun dafür sorgen, dass Herrchen den haarigen Kumpel schnell wieder auftreiben kann.

?
?


Inhaltsverzeichnis

  1. 1Wenn Herrchen nicht mehr brüllt
  2. 2Fusselhintern auf Wanderschaft
  3. 3Späte SMS
  4. 4Kontrollmöglichkeit für Menschen?

Familienhund, Kampfgeschoss, Fußhupe, egal wie unterschiedlich sie sind, eines haben alle Hunde gemeinsam. Genauer gesagt zwei, aber der unangenehme Geruch nach dem Kontakt mit Wasser soll einmal beiseite gelassen werden. Übrig bleibt der Jagdtrieb und der macht jeden noch so faulen Köter zum ausgewiesenen Sprint-Weltmeister. Und wer schnell läuft, legt auch entsprechende Strecken zurück. Schneller als gedacht ist Hasso dann verschwunden.

Werbung

Wenn Herrchen nicht mehr brüllt

Irgendwann, Stunden später, Herrchen hat das Brüllen inzwischen aufgegeben und sitzt nervös auf seinen Hund wartend in der heranbrechenden Abenddämmerung, kommt der kleine Liebling dann angetrabt. Dreckverkrustet und völlig abgekämpft. Und auch, wenn man am liebsten schimpfen möchte: Der Hund kann die Schimpftirade nicht mit seiner kleinen Exkursion verbinden, sondern glaubt, Ärger zu bekommen, weil er zurück kam. Mit dem Erfolg, dass er das nächste Mal noch länger wegbleibt. Also immer brav loben.

Für Hunde, die diesen Status schon überschritten haben, gibt es nun eine Möglichkeit zur GPS-Überwachung. So lässt sich Freund Vierbeiner recht schnell wieder aufspüren - übrigens auch Katzen, wenn nötig. Und das Beste daran: Das System funktioniert dank der weltweiten GPS-Überwachung auch in jedem Land der Welt. Verantwortlich zeichnet sich ein Unternehmen mit dem passenden Namen GobalPetFinder.

Fusselhintern auf Wanderschaft

Modisch korrekt mit dem GPS-Halsband umgürtet, gibt es kaum ein Fleckchen Erde, auf dem sich Doggen und Chihuahuas noch aufhalten können, ohne aufgespürt zu werden. Solange er sich nur auf dem Boden der Tatsachen befindet, denn unterirdische Ziele kann GPS nicht aufspüren. Hat sich der Fusselhintern also in einer Höhle verkrochen oder ist, stilecht, in einer Felsspalte verendet, hilft auch der Finder nicht viel.

Links zum Thema



Forum