Yakumo delta 300 - PDA mit Navigations-System im Test

Fazit

Das Kartenmaterial für Deutschland ist bereits auf der SD-Speicherkarte vorinstalliert. Die Straßenkarten von Schweiz, Österreich, Frankreich, den Benelux-Ländern, Italien, Großbritannien, Skandinavien, Spanien und Portugal kommen auf insgesamt sechs CDs. Bei Bedarf kopiert man einfach die entsprechenden Karten auf die SD-Karte. Die volle Kapazität der Speicherkarte wird dabei nie erreicht, soweit man nicht gleich mehrere Länder am Stück bereisen will.

Wer den delta hauptsächlich im Auto verwenden möchte, dem macht es Hersteller Yakumo durch den üppigen Lieferumfang besonders einfach. Denn neben einem KFZ-Ladekabel liegt dem Paket auch eine Halterung bei. Diese wird mit Hilfe eines Saugfußes sicher an der Windschutzscheibe befestigt. Nicht die eleganteste, dafür aber eine kostengünstige und flexible Art der Montage. Mit ein paar Handgriffen wandert das komplette Navi-System dann in den Zweitwagen.

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Der Yakumo delta 300 GPS 2L ist ein gelungener PDA der zwar nicht durch seine Leistung, wohl aber durch die Navigation beeindrucken kann. Selbst wer auf die klassischen Funktionen eines Organizers verzichtet, findet im Testgerät ein günstiges, und vielseitig nutzbares Navi-Gerät.

Der delta macht zwar in der Routenführung nicht alles hundertprozentig richtig. Die teilweise extrem langen Berechnungszeiten beispielsweise können schon auf die Nerven gehen. Doch er bietet halt noch wesentlich mehr als nackte Zielführung. Denn auch MP3-Player, Video-, Fotowiedergabe und Adressverwaltung sind schnell zur Hand, und sorgen unterwegs für Abwechslung.

Hinzu kommt das der Organizer im reinen GPS-Betrieb rund vier Stunden, bei ausgeschalteter Antenne über neun Stunden, ohne Steckdose auskommt. Ein sehr guter Wert. Für diesen Preis kann man von einem Navi-PDA zur Zeit nicht mehr verlangen. Und dann lässt sich auch verschmerzen das der delta weder Bluetooth noch WLAN hat, sondern nur über Infrarot oder USB Kontakt zum Rechner aufnimmt.