Yakumo delta 300 - PDA mit Navigations-System im Test
Unterwegs durch Häuserschluchten zum Großstadtjungle
Denn in unserem Redaktionsgebäude in der Bonner Innenstadt stößt der Empfänger beim Versuch die Position zu bestimmen schnell an seine Grenzen. Ewig lange läuft ein blauer Balken am Displayrand; nach fünf Minuten brechen wir diesen Test ab und gehen samt PDA unterm Arm in die Innenstadt.
Die Software erlaubt die Auswahl zwischen PKW-, Motorrad-, Fahrrad- und Fußgängernavigation. Die Zielführung funktionierte in allen Modi zufriedenstellend. Lediglich im dichten Großstadtjungle von Köln kam es zu Problemen, sodass man sich öfters verwirrt im Kreis drehte. In den Bonner Häuserschluchten verlor der Yakumo dafür häufiger das GPS-Signal, und man musste schließlich doch nach dem Weg fragen.
Die Darstellung erfolgt wahlweise im 2D- oder 3D-Modus, wobei von einer dreidimensionalen Darstellung abzuraten ist. Hier wird es allzu schnell unübersichtlich. Die einzelnen Kartenausschnitte lassen sich bis auf 30 Meter heranzoomen, und gefallen durch eine detailierte Grafik. Hier macht das Display des Yakumo trotz vergleichsweiser niedriger Auflösung von 240 x 320 Pixel einen sehr guten Eindruck.
Auf Wunsch führt der PDA auch zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, zum nächsten Restaurant oder zur nächstgelegenden Tankstelle, zeigt die Geschwindigkeit des fahrenden Autos oder des Fußgängers an, oder speichert häufig benutzte Wegpunkte ab.
