Yakumo delta 300 - PDA mit Navigations-System im Test
Besser als getunte Handys: Navigation mit dem PDA
Der Klang den der delta aus seinem Mono-Lautsprecher ans Ohr bringt ist für die Musikwiedergabe ungeeignet. Besser man nutzt direkt den externen Kopfhörerausgang an der Geräteoberseite. Dann kann man mit dem gebotenen Sound zufrieden sein. Einen vollwertigen MP3-Player ersetzt der delta aber sicherlich nicht. Dazu fehlen dem Mediaplayer grundlegende Einstellmöglichkeiten zu Klang, Wiedergabelisten und die nötige Formatoffenheit. Außer MP3- und WMA-Titeln kommt dem Player nämlich nichts auf den Speicher...
Der Joystick lässt sich auf Wunsch auf verschiedene Audio-Befehle umprogrammieren, sodass nicht jedes Mal der Stift zur Hand genommen werden muss wenn man die Lautstärke ändern will. Die seitlichen Tasten lassen sich hingegen nicht von ihrer ursprünglichen Programmierung abbringen.
Eigentlicher Clou, und für viele wohl der Hauptgrund einen genaueren Blick auf das Testgerät zu werfen, ist der eingebaute GPS-Empfänger. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lösungen, sei es ein PDA mit separatem Bluetooth-Empfänger oder ein "getuntes" Mobiltelefon, kann man mit dem delta quasi direkt nach dem Auspacken navigieren.
Vorher muss lediglich eine mitgelieferte SD-Speicherkarte mit der Software "Marco Polo Mobile Navigator" in den Slot am oberen Gehäuserand geschoben werden. Nach kurzer Zeit ist die Navi-Software auf dem PDA installiert, und einer ersten Positionsbestimmung steht nichts mehr im Wege - theoretisch zumindest.
