Yakumo delta 300 - PDA mit Navigations-System im Test

Bei Filmen und Spielen geht der Prozessor in die Knie

Die inneren Werte des PDAs sind eher durchschnittlich, und im Vergleich zur Konkurrenz etwas angestaubt. Klar, der delta 300 ist keine Hochleistungsrechenmaschine - muss er aber auch nicht sein. Der 300 MHz schnelle Intel PXA255 Prozessor, in Zusammenspiel mit einem 64 Megabyte großen Arbeitsspeicher, wirkt im Alltagsbetrieb jedenfalls nicht allzu überfordert. Adressverwaltung, Notizen und Kalendereinträge sind ohnehin auch mit weit weniger Rechenpower möglich, wie aktuelle Smartphones beweisen.

Beim Betriebssystem setzt Yakumo nach wie vor auf Windows Mobile 2003 SE. Software-Bonbons sucht man unter dem Eintrag Programme vergeblich. Aber auch mit der Grundausstattung lässt sich schon viel erledigen. Taschenausgaben von Excel, Word, sowie ein Bildberarbeitungsprogramm gehören zum Lieferumfang. Auf spezielle Multimedia-Software, wie bei der Konkurrenz von HP beispielsweise, muss man leider verzichten.

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Auch das ein oder andere Spielchen lässt sich mit Hilfe des Fünf-Wege-Joysticks zocken. Bei grafikintensiven Titeln macht sich die fehlende Rechenleistung dann aber schließlich doch bemerkbar.

Gleiches gilt für den Windows Mediaplayer. Sicherlich wird sich niemand auf dem Display eines PDAs Spielfilme in voller Länge ansehen. Doch auch bei kleineren Filmstreifen fallen Ruckler und Verzögerungen negativ auf - echter Filmspaß kommt so nicht auf.

Yakumo delta 300 GPS

Mit dem Windows Mediaplayer lässt sich auch MP3-Musik abspielen. Die Bedienung ist recht einleuchtend; wer auch auf dem heimischen Rechner mit dem Programm Kontakt hat, wird sich auch mit der Pocket-Version anfreunden können.

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