Günstiges Navi-Bundle - Billigheimer oder Top-Gerät?
Mobile Computing: Yakumo delta 300 - PDA mit Navigations-System im Test
Einfache Navigation im Auto, auf dem Rad oder zu Fuß, MP3 und Videos mit dem Media-Player abspielen, sowie die klassischen Organizer-Funktionen nutzen - das alles verspricht der Yakumo delta 300 GPS 2L. Das ganze Paket zu einem absoluten Kampfpreis von 379 Euro, viel Zubehör inklusive. Billigheimer oder Top-Gerät - netzwelt.de klärt Sie auf.
Inhaltsverzeichnis
- 1Elektronisches Kartenmaterial zum ausklappen
- 2Bei Filmen und Spielen geht der Prozessor in die Knie
- 3Besser als getunte Handys: Navigation mit dem PDA
- 4Unterwegs durch Häuserschluchten zum Großstadtjungle
- 5Fazit
Die PDAs sind erwachsen geworden. Längst verwalten die Mini-Computer nicht bloß Adressen und Termine. Mittlerweile unterhalten sie ihre Besitzer unterwegs mit Musik, spielen Filme ab, oder stellen über WLAN die Verbindung zum Internet her.
Elektronisches Kartenmaterial zum ausklappen
Yakumo stattet den delta 300 mit einem integrierten GPS-Empfänger aus. Dieser sitzt auf der Geräterückseite, und lässt sich bei Nichtgebrauch einfach einklappen. Damit könnte der klassische PDA endlich die lang erhoffte "Killerapplikation" erhalten haben - vorrausgesetzt der Rest am Testmodell stimmt.
Optisch ist der Organizer kein Leckerbissen. Silberfarbenes Plastik umrahmt ein 3,5 Zoll großes, berührungsempfindliches Display. Die Bedienelemente beschränken sich auf einen Fünf-Wege-Joystick, vier weiteren Hardwaretasten für den Schnellstart der wichtigsten Programme, sowie einem Extra-Drücker zur Aufnahme von Sprachnotizen.
Mit 145 Gramm ist der Testkandidat erfreulich leicht, und Abmessungen von 112,18 x 69,6 x 16,3 Millimetern lassen ihn mühelos in der Hemdtasche verschwinden. Die Verarbeitung ist gut, alle Tasten haben einen klar ertastbaren Druckpunkt. Dennoch macht der delta nicht den hochwertigsten Eindruck wenn man ihn in der Hand hält.
