Sonnenbetrieben: Cherry CyMotion Master Solar M86-21950

Cherry CyMotion Master Solar im Test: Solar-Tastatur ohne Schnur

Eine schnurlose Maus aufzuladen, ist mit der passenden Ladestation kinderleicht. Auf ein ähnlich komfortables Konzept, um es den Benutzern schnurloser Tastaturen einfacher zu machen, kam bisher noch niemand. Außer Cherry. Die Standardtastaturen des bekannten Herstellers finden sich auf zahlreichen deutschen Büroschreibtischen, zeugen aber eher von Funktion denn von Innovation. Ganz anders ist da die CyMotion Master Solar veranlagt, Codename M86-21950.

Cherry CyMotion Master Solar
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Innovation im Doppelpack
  2. 2"Spacige" Schokoladenseite
  3. 3Maus auf dem Mars
  4. 4Verschlüsselt funken
  5. 5Großes Tastenaufgebot
  6. 6Komfortable Abkürzungen
  7. 7Satter Anschlag und gleitfähige Maus

Jeder moderne Taschenrechner, der etwas auf sich hält, ist mit ihnen ausgestattet, immer mehr Haushalte nutzen sie zum Stromerzeugen und -sparen: Solarzellen. Auf Cherrys sonnenbetriebener Tastatur sammelt ein etwa neun mal zwei Zentimeter großes Feld die Energie des 150 Millionen Kilometer entfernten Sterns. Hier laden die Solarzellen zwei handelsübliche Akkus im AA-Format. Ans Batteriefach muss man erst wieder, wenn die Akkus irgendwann ihren Geist aufgeben - und das kann dauern.

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Innovation im Doppelpack

Kaum weniger Einfallsreichtum hat Cherry der Maus des Desktop-Sets angedeihen lassen. Sie braucht überhaupt keine Ladestation und lässt sich während des Betriebs aufladen, ohne dass dabei der Arbeitsfluss unterbrochen wird. Die Ausrede, man könne wegen einer leeren Maus nicht weiterarbeiten, lässt sich also nicht mehr anführen. Geht die Energieversorgung der beiden AA-Akkus zur Neige, verwandelt sich die schnurlose Maus mit ein paar Handgriffen in eine verkabelte. Dafür muss lediglich ein Ladekabel in die Maus gesteckt und mit einem freien PS/2-Anschluss des PCs verbunden werden.

Ist gerade kein Steckplatz frei, schafft ein Adapter für den Tastatur-Anschluss Abhilfe. Eine Solar-Maus hat Cherry nicht im Programm, weil die optischen Sensoren zuviel Strom verbrauchen und darauf platzierte Zellen zum größten Teil von der eigenen Hand verdeckt würden. Vielleicht wird es irgendwann eine Maus geben, welche die Bewegungsenergie des Benutzers in Strom umwandelt. Erste Ansätze dafür gibt schon, doch diese arbeiten mit elektrischer Induktion und benötigen leider ein verkabeltes Mousepad.

"Spacige" Schokoladenseite

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Daran fühlen wir uns erinnert, als die ausgepackte Tastatur vor uns liegt. Entscheidend trägt zu diesem Eindruck nicht bloß die matt-silberne Farbgebung mit den schwarzen Tasten, sondern auch das in die Tastaturmitte eingelassene Solarfeld bei. Obwohl sie kaum größer ist als eine gewöhnliche Standard-Tastatur, wirkt sie deutlich breiter. Für die optische Täuschung sind jeweils fünf Zusatztasten am rechten und linken Rand verantwortlich.

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