Endlich da!

Test: Battlefield 2 (mit Gewinnspiel)

Endlich trifft man sich wieder: Electronic Arts hat die dickste Waffe des Multiplayer-Kriegs in Stellung gebracht - Test lesen, T-Shirt gewinnen.

Beta-Test Battlefield Bad Company 2: Bad Company 2 soll nach dem Willen des Publishers Electronic Arts das inzwischen in die Jahre gekommene Battlefield 2 ablösen. Zum Video: Beta-Test Battlefield Bad Company 2

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Im Dauerlauf an die Front
  2. 2Rangordnung
  3. 3Hardwarehunger und Patch-Pannen
  4. 4Battlefield 2-Gewinnspielfrage: Wie heißt die bekannteste Modifikation für "Battlefield 1942"?
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Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt Vietnam, dann lange nichts, dann "Battlefield 2". Nicht im Geschichtsunterricht, aber im Bewusstsein jener Actionfans, die der Online-Shooter in den Bann geschlagen hat. Um den historischen Kurs beizubehalten, hätte Digital Illusions den Ersten Weltkrieg aufgreifen können. Doch für ein modernes 3D-Actionspektaktel hätte der zu wenig Feuerkraft geboten, stattdessen entfesselten die Schweden einen fiktiven Konflikt - angesiedelt im 21. Jahrhundert.

Drei Fraktionen klären auf den Schlachtfeldern der Moderne Meinungsverschiedenheiten: Amerikaner, Chinesen sowie ein arabischer Wehrsportverein, Middle East Coalition genannt. Das Waffenarsenal der Streithammel bietet militärisch Bewährtes: M1A2 Abrams-Tanks, Black Hawk-Hubschrauber und F-18-Jets auf amerikanischer Seite, T-90-Kampfpanzer, MiG-Düsenjäger sowie Kriegsgerät aus chinesischer Produktion in den beiden anderen Lagern.

Im Dauerlauf an die Front

Grund, die bewährte Steuerung zu ändern, sahen die Programmierer nicht. Für sinnvolle Erweiterungen war man sich aber nicht zu schade: Drückt man zweimal hintereinander die Vorwärtstaste, marschiert der Soldat so lange im Dauerlauf, bis ein Pustebalken aufgebraucht ist. Das Ergebnis dieser Neuerung kann sich buchstäblich sehen lassen: Aus Angst vor Scharfschützen wurde früher ausschließlich über offenes Terrain gehoppelt - heute wird auch mal soldatisch gerannt.

Battlefield 2

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Die Hauptlast im Kampf um Kontrollpunkte - zum Eroberungsmodus gibt es keine Alternative mehr - tragen die Schultern der Infanterie. Sieben Klassen wurden tauglich gemustert: Spezialeinheit, Scharfschütze, Sturmsoldat, Versorgungssoldat, Pionier, Sanitäter und Panzerabwehrschütze. Das Fußvolk ist bestens aufeinander abgestimmt, beherrscht alternative Feuermodi und hat im Ausrüstungsdepot ordentlich zugelangt. Vor allem der in "Battlefield: Vietnam" vermisste Sanitäter feiert ein gelungenes Comeback. Sein Defibrillator bringt verwundete Kameraden zurück ins Spiel - oder Feinde hinterrücks um die Ecke.


Die schöne Seite des Kriegs

Die frisch gezimmerte 3D-Grafik macht das Schlachtfeld zum Filetstück. Realistische Modelle, schöne Texturen und weiche Bewegungen waren zu erwarten, für große Augen sorgen aber auch die peniblen Lichtverhältnisse, die vor allem bei tief stehender Sonne zur Geltung kommen. Beim Design der Gefechtszonen wurde nicht nur auf taktisch nutzbare Höhenunterschiede geachtet, auch belebende Elemente wie Vogelschwärme oder lodernde Fahrzeugwracks erregen Aufmerksamkeit. Die Physik kommt einmal mehr zu kurz: Selbst der dickste Panzer sieht sich angesichts von Bäumen oder Zäunen vor unüberwindbare Hindernisse gestellt.

Dank einer aufregenden Soundkulisse kann sich der Krieg auch hören lassen. Authentische Waffengeräusche, satte Explosionen, rasselnde Panzerketten, realistische Funksprüche, knatternde Helikopter und fauchende Jets sind auf den zwölf Kriegsschauplätzen tonangebend. Die geringe Zahl der Karten - Landschaften, Städte und Industrieanlagen prägen das Bild - ist insofern vertretbar, weil sich deren Größe nach den teilnehmenden Spielern richtet.

Rangordnung

Mit dem so genannten Commander-Modus präsentiert sich die fruchtbarste Neuerung. Auf einer strategischen Karte übernehmen demokratisch gewählte Rädelsführer den Oberbefehl, markieren strategische Ziele, versorgen Truppen mit Gütern aus der Luft, starten Aufklärungsdrohnen und ordnen verheerende Artillerieschläge an. Wer in ein solches Inferno hineingerät, kann sich hinterher mit dem Feldbesteck auflesen lassen.

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Das nächste Glied in der Befehlskette bilden Squad-Leader, die an der Spitze eines maximal sechsköpfigen Teams nach der Pfeife des Commanders tanzen. Praktisch: Die Position des Einsatzführers dient gefallenen Gruppenmitgliedern als dynamischer Wiedereinstiegspunkt. Jeder Spieler kann sein eigenes Squad erstellen; fähige Kämpfer können angeworben, Waschlappen gefeuert werden. Natürlich kann auch der Kommandant jederzeit abgesägt werden. Bei entsprechender Serverunterstützung können die Mitglieder eines Teams via Sprachübertragung kommunizieren.

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