25 Prozent aller Nutzer kehren P2P den Rücken
Der größte Feind der Tauschbörsen: Spyware
Sollte Gator, Gaim und Cydoor gelingen, was die Musikindustrie jahrelang vergeblich versucht hat? Einer aktuellen Umfrage zufolge geben zahlreiche Nutzer den Zugriff auf P2P-Programme wegen unerwünschter Software-Bundles auf.
Nach Angaben des Pew Internet & American Life Projects haben 25 Prozent aller US-Internetnutzer Tauschbörsen wegen Spyware den Rücken gekehrt. Unter Befragten, die bereits Probleme mit Adware hatten, liegt die Zahl der P2P-Abstinenzler sogar bei 44 Prozent. Laut Pew haben bereits 43 Prozent aller US-Amerikaner Erfahrungen mit Ad- und Spyware gemacht.
Tauschbörsen-Software galt lange Zeit als eine der Hauptquellen für die unerwünschten Eindringlinge. Angesichts massiver Abwanderungen betroffener Nutzer zu werbefreien Programmen wie Emule haben jedoch in den letzten Monaten immer mehr P2P-Anbieter auf einen radikalen Kurswechsel gesetzt. So verzichten Morpheus, Limewire und Edonkey mittlerweile komplett auf Ad- und Spyware.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.
