Bluetooth-Headset & Skype im Test: Ein holpriger Weg
Windows-Treiber: Böse!
Zwar installierte sich die Bluetooth-Umgebung vollständig, den einzigen Bluetooth-Dienst, den der Adapter jedoch zur Verfügung stellte, war ein serieller Port. Allerdings auch nur mit einem Handy, mit dem Headset konnte der Bluetooth-Dienst rein gar nichts anfangen.
Die von D-Link mitgelieferte Bluetooth-Umgebung ließ sich noch nicht einmal starten. Es erschien eine Fehlermeldung, dass der Adapter nicht angeschlossen sei, obwohl er im USB-Port steckte und sich durch eine leuchtende Diode als aktiv zu erkennen gab. Offensichtlich lag ein Treiberproblem vor.
Im Geräte-Manager der Systemsteuerung zeigten sich auch zwei Bluetooth-Geräte. Als Lösung stellte sich die folgende dar: Das Problem ist, dass sich Windows-Bluetooth-Treiber und die mitgelieferten Treiber von Widcomm beharken. Die Lösung: Die Windows-Treiber deaktivieren und einen neuen Widcomm-Treiber installieren.
Den Widcomm-Treiber in Version 1.4.3.4 zu finden, ist jedoch ein Problem. Denn Widcomm selbst, mittlerweile in der Firma Broadcom aufgegangen, bietet ihn nicht zum Download an. Die Hersteller von Bluetooth-Hardware integrieren den Treiber in ihre Bluetooth-Software. Die Software gibt es auch bei D-Link, allerdings etwas versteckt:
Über Umwege zur Software
Über den "Technischen Support" ist er nämlich nicht zu finden. Stattdessen muss man sich über die Produktseite des DBT-120 zu den Treibern durchhangeln. Auf der Seite der Produktbeschreibung findet sich rechts oben ein Link zu "Treiber/Firmware". Dort findet sich dann der passende Treiber.
