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11.10.2006
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Video-on-demand-Dienst bietet unbegrenztes Filmvergnügen zum Einheitspreis

Im Detail: Film-Flatrate von One4movie

Movie Markt

Im Detail: Film-Flatrate von One4movie

Internetnutzer können Filme nicht nur auf DVD kaufen, sondern auch per Streaming oder als Download kostenpflichtig herunterladen. Der Video-on-demand-Dienst One4movie verkauft Filme nicht nur einzeln, sondern auch im Abonnement.

Inhalt

Wer sich oft Filme anschaut, muss auch oft bezahlen: So einfach ist normalerweise die Rechnung - egal ob man die Filme im Kino anschaut, in der Videothek ausleiht oder auf DVD kauft. Dasselbe gilt normalerweise auch für Video on demand (Vod). Kunden von One4movie jedoch müssen nicht wie bei den Diensten von Arcor, T-Online oder In2Movies jeden Film einzeln bezahlen, sondern können ein Filmabonnement abschließen. Wer sich bei One4movie angemeldet hat, darf für eine monatliche Gebühr von 9,95 Euro einen Großteil der Streifen im Online-Archiv beliebig oft anschauen. Ähnliche Filmabos bietet derzeit nur Maxdome an.

Filme im Abo und als Pay-per-View

Pay-per-View - also das Buchen eines Filmes - ist bei One4movie aber auch möglich. Einzeln abrufen können Internetnutzer allerdings nur einen Teil des Archivs. Die Preise für einen 24 Stunden abspielbaren Film betragen zwischen 50 Cent und 4 Euro und liegen somit auf dem Niveau der Konkurrenz. Egal ob Abo oder Pay-per-View - bezahlen können Kunden von One4movie per Bankeinzug oder per Kreditkarte.

One4movie bietet alle Filme als Video-Streams an, die in drei Bandbreiten zur Verfügung stehen. Die kleinste ist für Kunden mit schmalem DSL-Anschluss gedacht: Die Gesamtbandbreite des Streams beträgt 500 Kilobit pro Sekunde (kBit/s), wovon 64 kBit/s auf den Stereo-Ton entfallen. Nutzer mit DSL 1000 können Filme mit einer Bandbreite von 878 kBit/s anschauen, wobei der Ton mit 128 kBit/s kodiert ist. Echten Surround-Sound mit Dolby Digital 5.1 in einer Bitrate von 192 kBit/s gibt es in der höchsten Qualitätsstufe, in der das Videosignal mit 1400 kBit/s komprimiert ist.

In den gleichen Qualitätsstufen landen die Filme bei Bedarf auch auf der Festplatte. Im Gegensatz zu den Streamings lassen sich die Downloads nicht sofort abspielen. Dafür können auch Nutzer mit niedriger DSL-Bandbreite in den Genuss der höchsten Qualitätsstufe kommen und nach abgeschlossenem Download lassen sich die Filme auch offline betrachten.

Microsoft liefert Codec und DRM

Technisch setzt One4movie voll und ganz auf Microsoft: Die Video-Dateien liegen im Format WMV vor und sind auch durch das Digital-Rights-Management des Softwareriesen vor illegaler Verbreitung geschützt. Deswegen müssen Nutzer auch sowohl den Internet Explorer als auch den Windows Media Player auf ihrem Rechner installiert haben. Mac-Besitzer und Linux-User können den Dienst nicht nutzen.

Video on demand: One4movie

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Pixel, am 12.10.2006 15:43

VoD bei Filmen ist derzeit noch nicht so der Renner, weil es bessere Alternativen gibt. Zum einen sind die Filme danke DRM relativ unflexibel, teuer im Vergleich zur Videothek und dann auch noch qualitativ schlechter - ganz zu schweigen von der Auswahl.

Was IMO aber kurzfristig Punkte bringen könnte sind Serien, Dokumentationen und vielleicht auch Shows. Ich bin z.B. ein TV-Weniggucker. Und bei den GEZ-Preisen muss ich schon überlegen, ob das alles Sinn macht. Bei Filmen greife ich lieber zur DVD (gekauft oder aus der Videothek). Nachrichten kann man mittlerweile sehr gut im Internet bekommen. Problematisch sind aber Serien. Da gibt es doch einige gute. Nur laufen die immer dann, wenn ich keine Zeit oder Lust habe. VoD für Serien, vielleicht noch als Abo fände ich super! Dann aber nicht jeder TV-Sender einzeln, sondern als Portal. Und wenn möglich auch als Original (engl.), zeitgleich mit Erstveröffentlichung im TV und in guter Qualität.

Bei anspruchsvollen Dokumentationen sieht es ähnlich aus. Und ich meine damit nicht die Military-Dokus von N24. Da wäre auch ein Markt da. Sicherlich nicht so groß, wie bei Serien, aber immerhin. Und wenn ich dann noch Scheibenwischer & Co. jederzeit sehen könnte, würd' die Glotze abgeschafft. Ach, das DRM sollte mir auch erlauben, das Bild über TV-Out an TV oder Beamer zu senden.

Für dieses Abo wäre ich auch bereit 10 € pro Monat zu bezahlen. Man kann das ja auch staffeln, wie bei emusic.com. Also 10 Downloads für 5 €, 20 für 7,50 € und Full-Flat für 10 €. Oder man abonniert nur bestimmte Serien... was auch immer. Dokus meinetwegen auch per Pay-per-View. Nur muss das Angebot Sender-übergreifend sein.


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